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l>l?aniit ge»ug. Schwache Magen verdauen eingemachte Gurken schwer; dürfen dabcr nicht viel
Der ausgepreßte Saft wurde schon ehemals für ein wirksames Mittel wNcr die Schwind«sucht gehalten, und neuere Aerzte haben seine Kräfte gegen diese Krankheil bcstattigt gesunde!,. Mantrinkt zu diesem Zwecke laglich 2 Unzen des Saftes mit Zucker versüßt. Auch selbst rohe geschalt,'Gurten in unbestimmter Menge genossen, haben cie Schwindsucht aus dem Grund.' geheilt. Jetztgelten die Gurken, oder vielmehr der ausgepreßte Saft derselben, für eines der vorzüglichstenMittel in Schwindsucht und ähnlichen Nebeln.
Die Sa amen sind ebenfalls offizincl. Wenn man sie zerstößt, so verbindet sich ihr Oelvermittelst des Schleimes,den sie enthalten, mit dem Wasser, und man erhält eine E mul sio n ,welche kühlt, Schärfe eiuhült, dieHarnstrenge lindert, und sonst in andern Fällen heilsameDienste leistet. Die Schaalen der Gurken fließt das Vieh, und mit den schlechten Früchtenkann man Enten füttern < welche sie sehr gerne fressen.
Zur F o rtpfian zu ng bestimmt man die größten und glattesten Gurken, welche solange am Stamme bleiben, bis fieaanz hochgclb werden. Dann legt man sie zum Nachreiseneinige Wochen an die Lust, schneidet sie hierauf von einander, sendest durch Wischen l«,W.sser den Schleim von den Kernen ab, und trocknet sie an der Luft. In Thüringen, imSa alkreise bei Halle und in mehreren Gegenden bauet man die Gurten in grosser Mengeauf dem Felde.
S. Murray Vorr. v. Heilm. I S. ?83.
Man sehe die 4H2. Tafel.
Kürbis.
Kennzeichen der Gattung: Die Geschlechter sind
und die Blumen trone fünfspaltig. Die männliche Blume hat drey Staubfäden mitverwachsenen Staubbeuteln; die weibliche Blume drey kleine unfruchtbare Staubfä-den, und eine dicke Narbe mit drep bis fünf Einschnitte». Die sehr vielen Sa amen, welche
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