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Z a u n w i n d e.
Heckenwinde; große weisse Winde: Barwinde. Schweb. ZkoZz^inä». Franz.
I.« 1>5«ion 6e« Ii»ie8. Engl, 'llie ßrent Linäweeä. Diese Pflanze wächst in den meistenGegenden von Deutschland sehr häufig an Zäunen, Hecken, und in Hopfengärten; in toteren istsie eden so schädlich, als <ü. »rven,«i» auf Aeckcrn. Die ganze Pflanze ist glatt, und hat einenlangen, schwachen, windenden St eng el, mit pfeilförmigen, an den hintern Ecken abgestutztenBlättern. Die großen weissen Blumen stehen einzeln in den Winkeln der Blatter auflangen, viereckigen, einblümigen Stielen; Die Hüllen sind Herzförmig, die Kelchblät-ter spitzig. Sie blüht vom Iunp bis August. .
In einigen Blume» dieser Art kann man die Narbe in den verschiedenen Stufen ihrerEntwicklung bis zur völligen Ausbildung beobachten, und man findet, daß dieselbe beinaheganz zusammen gewachsen, und oben nur ein wenig gespalten ist, in andern findet man sie bisüber die Hälfte gelheilt. Es ist demnach sehr wahrscheinlich, daß der Boden und Standortnicht allein zur Große des Stengels und der Blumen sehr viel beitragt, sondern auch dieAbänderung der Narben verursacht.
Man sehe die 4Zl. Tafel.
Kleine M e e r w i n d e.
Meerstrands - Winde, Lrazgicn m«,riu». L»ub. 2. p. 166. Diese Mindengallungwachst an dem Gestade von England, Krießland, Frankreich, und Italien. Die Wurzrl ist aus-dauernd; der Stengel krautartig und nicht windend; die Blauer sind nierenförmig, und dieBlüthenstiele einblumig. Die große hellpurpurrothe Blume erscheint im Juno. Im frischenZustande enthält das Kraut dieser Pflanze eine bitlere scharfe Milch; getrocknet schmeckt esfilzig, scharsiich und hintennach beissend. Kraut und Wurzel kommen getrocknet für die Apo-theken nach Deutschland. Ehmals braucht? man sie als PurZit »mittel, onrnamlich in d.r Wasser-sucht. Es fehlt indcß an zuverlässigen Erfahru-igen über ihre Wirksamkeit. S. Murray Vorr.v. Heilm. I. S. <c,2N.
Man sehe die 4Z2. Tafel.