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Die Vermehrung kann zwar durch Saamen geschehen, doch gibt es Wurzelsprossen in Menge,deren man sich zur Fortpflanzung bedienen lann. Man lhut wohl daran, die Wurzeln nichtsenkrecht, sondern horizontal in die Erde zu stecken, weil sie sonst zu viele Nebenäste lreilen,und sehr tief gehen. Im Sommer hält man die Beete vom Uükraut rein, und im Win-ter bringt man Dünger darauf, der im Frühjahr untergegraben wird. Wenn man recht tickeWurzeln haben will, so läßt man die Beete 2 ganze Fahre liegen, und benutzt sie erst imdrillen. Man kann zur Anlegung eines Beetes auch die 2 Zoll langen abgeschnittenen Kronen , der,n der Küche verbrauchten Wurzeln nehmen, und diese entweder im Frühjahr oder im Herbsttu die Erde legen. Als Würze und Speise taugt die Meerrettig-Wurzel nur vom Herbst biszum Frühjahr. Im Sommer ist sie kraftloser. Will man indeß auch diese Jahreszeit welchenessen, so zerschneide man im Frühjahr die Wurzeln in Stücken und dörre und zerflösse sie zu«Pulver, welches sich in wohl verstopften gläsernen Flaschen recht gut halt. Die frische Wurzelbesitzt eine solche Schärfe, daß sie auf der Zunge ein schmerzhaftes Stechen verursacht, ge-trocknet aber und gekocht geht diese Schärfe verloren. Neusserlich aufgelegt röchet sie die Haut.Vey der Destillation und bcym Aufgusse gehen die scharfen flüchtigen Theile in das Wasserund den Weingeist über. Der Meerrettig ist ein antiskorbutisches Mittel. Man braucht in die,ser Hinsicht, einen Aufguß der, Wurzel von Wein oder Bier. In der Gicht und Wassersuchthat sich der Meerrettig ebenfalls heilsam bewiesen. Ein Aufguß mit Weinessig soll die Som-merflecke im Gesicht vertreiben, auch ist er ein gutes Zugmittel bey Zahnschmerzen, geschabt,und in der Quantität eines LothS auf die Haut gelegt. Reichhardts Land und Garten-schätz. III. S. 1L9. Murray Vorr. 0. Heilm. II. S. 5Z4.
Man sehe die 42Z. Tafel.
Das sch l i 5 b l ä t t r i g e Löffelkraut.
Schweinskresse; das Hirschhorn! Krahenfuß: Schwed. «r«klot. Franz. o«.n5<,n
«orn« » öecrel. Engl. I'n« >vilä «curv? er«««. >— I.ez>i6ium 8lju«,mi,tum. P015K. üezcr.,,7. <5oinnopu5 äepreszuz. Lorul,. Elf. ll. ,89. Man findet es in Deutschland und andernLändern Europens wild an saamenreichen, von Gebüsch entblößten Orten, eS wird aber auchin Gürten angebauet und statt der Brunenkresse zu Salaten gebraucht. Die Wurzel