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Wucherblume.
Kennzeichen der Gattung: Die gemeinschaftliche Blumendecke ist halbkugelförmig,m.hrsach, die Blätter (Schuppen) am Rande rauschend, und liegen wie Dachziegel über ein-ander. Der Boden ist nackend; die Saamenfrone häutig, und der Saame gerippt.
Nach Linn«e gehört sie in die 19. Klasse 3zsnßS„s5i» und in die 2. Ordnung 5u?er-lw«. Es gibt deren 23 Gattungen die hieh^r gehörigen heißen:
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Gemeine Wucherblume.Gemeine weißblühende Wucherblume; große Gänseblume: große Maslieben:
Fohannisblume; Kalbsauze. Span, ^»rßnrit-, rnn^or. Ital. I<eu<:5ntl,«n,u. Port.lLummec^uore«. Rufs. Iv^l»uuw «^vjet. Franz. L» innr^uerit« ßi-,nll«. Engl. 0x «^«^»15^ c>r tku ßre»t ätl^si. — Lolli« major. tt»ll. Dies« bekannte Gattung, welche überall«us Wiesen in Menge angetroffen wird, dauert in der Wurzel mehrere Jahre, treibt 1 bis«nderlhalb Fuß hohe Stengel, die mehrentheils einfach und deren jeder am Ende mit einer gro»Den, schönen Blüthe besetzt ist. Die Blätter sind klein stenaelumfassend, doch die untern ge-stielt, länglicht'»und , die ober« gesagt, die untern gezahnt. Die Blüthen, welche vom Iunpden ganzen Sommer hindurch vorhanden sind, sehen den Gänseblümchen ziemlich gleich, nurlaß sie weit größer sind. Der Strahl ist schön weiß und die Scheibe goldgelb. Diese Pflanzevermehrt sich sehr stark, wo sie einmal ist. Vormals war sie eine Arzeney pflanze, und eswurden ihr mancherlei) unverbürgte Kräfte zugeschrieben; jetzt achtet sie kein Arzt mehr.
Siehe die 4»o- Tafel.