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Saamenkapfeln ^oivrons. Sparsam genoßen erwärmen sie den Magen, und erweckenAppetit. Auf Iamaica braucht man die Früchte zu dem Mandra, einer Mischung ausGutlen, Zwiebeln, Citronensaft, Maderawein, und einige Beißbeeren. InKasan dörrt man sie auf den Ofen, reibt sie zu Pulver, und braucht sie als Würze zu
Speisen.
Schaumkraut.
EüttUNgs Charakter- Die Blume hat einen kleinen vierblätlrigen etwas ausgesperrtenKelch, und vier Kronenblatte»; sechs ungleich lange Staubfäden. Die rundlichenSaamen liegen in einer langen, fast ungeschnäbelten Schote, deren ungestreifte Klappenelastisch zurückrollen und abfallen. Nach Linn^es System gehört sie in die >H. Klasse und indie 2. Ordnung Zilien»». Es gibt deren 2Z Gattungen die Hieher gehört ist:
Wiesen-Schaumkraut.
Wiesenkresse: wiescnliebendes Schaumkraut. Engl, common, i^ä^'» ,mocK.
Dies ist in unfern Gegenden die bekannteste Gattung, und führt noch die Namen Wiesen kr esse,Kuckuksblume, braune Kresse und Feldkresse. Man trifft dieses l bis anderthalbFuß hohe, mehrjährige Gewach se überall auf feuchten Wiesen, in GraSgärten undWaldungen in so großer Menge an, daß im April und May der Boden in der Ferne mitihren Milch-und blaßröthlich weißen Blumen bedeckt zu seyn scheint.
Man sehe die Z79 Tafel.
Im Geschmack und Gerüche kommt das Kraut mit der Brunnenkresse überein, da«her es auch hie und da, obgleich mit Unrecht, statt derselben für die Apotheken gesammelt wird.Die bittern, scharfen Blumen sind ehemals als ein Mittel gegen krampfhafte Zufälle berühmtgewesen, man hat auch nicht nur diese Uebel, sondern auch den Veitstanz schon öfters damit