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4 (1817) Anacardium - Bromus
Entstehung
Seite
93
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des tzltMmes umschließt. I.m S«Ut>wber, und Oktober reist ker Sacme, fällt aus'.'verfliegt.'-uiidgeht im Frühjahre, wo das Land in Ruhe bleibt, von selbst auf.

Unter den einheimischen W^ldbaumen nimmt dieser in Hinsicht seines Ruhens, keinen gerin«gen Platz ein. Er liefert ein ziemlich zähes und festes Holz (welches aber in tattern Himmelsstn,chin ungleich härter wird)' das sowohl zu« Vrennen'als zu allerlei) Arbeitet dienlich ist. Nach eis«igen soll, es nächst dem Werblichen Holze ((^rpinuz) das beste seyn. Es brennt'mit Heller undstarker Flamme, und seine Kohlen gcb^n eine ausdauernd« gleichförmige Gluth. Die Wagneö,Gestellmacher, Drechsler und Faschinder verarbeiten das Holz zu manchzrley Geräthschaflen. Diemasengltn Knorren geben ein schönes Holz zu eingelegten Arbeiten und zu Tabakspfciftnköpsen. InFrankreich-macht man Schuhe daraus, und in Sibcrieit papierdünne durchsichtige kleine Schüssel«und, Tabaksdosen. Die dluuien Reiser werden sehr häufig zu Kehrbesen, Ruthen und ähnlichen Ve»Hufe gebraucht. Aus den langen 20 bis Zo Fuß nahe unter der Oberfläche der Erde fortkriechendenWurzelrcisern werden an manchen Orten Körbe, Vackschiiss,In, und ähnliche Sachen verfertigt.Die Blumen liefern eine Art ro,, Wachsscife, wenn man sie mit Wasser kocht. Die weisse Rindeist sehr dauerhaft, und'widersteht li, freier Luft der Fanlniß sihr lange; daher deckt auch der gemei-nr'Äcanli ur Norwegen und Schweden sein HaUs damit. In der St,weiz rollt man sie zusammen,und zündet sie, da sie fast wie Kienholz brennt, statt Fackeln an! in Frankreich werben Strickedaraus gedreht, und m "e» allen Zeilen dunte sie statt des Puviers zum Schreiben mit einem Gris,ftl. In Rußland chirb aus der Rinde aller.Birken ein Oel bereitet, welches zur WerstrtigunA^esJuchtens!'liu5 Wa^ensHmier gebraucht w«d. Nedst.bey gebm die Blätter und lungen Hweig»,^rilche bitter lyldwohlri'eci,cnd sin?, sowohl grün als getrocknet ein gutes Viehfntter.'

Die Birkcnkohlen vom' recht reifen und gesunden Holze sind nach den neuesten Erfahrungenlwegen ihres starken b.siändigen und gleichen Feuers vortrefflich zum Schmelzen, und daher in Fadri'len und zur Chemi- vorzüglich zu gebrauchen; sie haben keinen so häufigen und schädlichen Dampft wi<!viele andere Arten;. 1,00 Pfund.Holz geben laut Rechnung 20 bis 22 Pfund Kohlen. Der Ruß, den manbep dem Verbrennen des Holzes und der Rinde erhält, wird besonders zu der Vuchdruckerschwärzeund von den Mchlern gewählt; die Blätter sowohl als die'Ninde dienen auch zum Ledcrgerten.Mit der Rinde kann man braun färben, und die Blätter geben eine angenehme hellgrüne Farbe.Der Absud der Blätter mit Wasser und Alaun gibt aufWolle eine brauchbare gelbe Farbe, so erhält manebenfalls aus einem solchen Absud durch Niederschlag mit Laugcnsalz eine Art Schüttgelb. Dasgewöhnliche Schüttgelo erhält man aus den Blattern, w.nn sie mit Alaun und Masser gekocht wer-den, und in das durchgeseihte Dekokt sodann Kreide gegeben wird. Die im FrüWhre gesammelte,»Blätter sind aber nicht so gut als die im Herbst gesammelt.,,.

Mit dem Moose l^icliyn plientu«. l^iun. welches an der Rinde dieses Baumes hängt»kann man Garn, das zuvor in Alaunwasser gebeitzt ist, wenn man es damit kocht, gelb, und graue