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des weissen Mongolds Lot, eicl» (l^inn.) und wird von'.demselbeli Letn cicl» »Itizzim» ge,na^nt ^>).
DieVlumen dieser Pflanze stehen an dem S tange I zu Z bis 4 beysammen; die Ke l ch -blätter sind ausgehöhlt und ohne Waffen; der St an gel ist stark, eckig; die Farbe der Blät-ter, der Stange! und der Wurzel ist sowohl innerlich als äusserlich sehr abwechselnd. L»-t»»Itizzimn, llorilius tsini» v«l czu»t«rni», sulioliz o^I^cig in«rmibuz c»rink»ti«, c»u1e»ornüzizsimo f»zcinto, r»ltic« rn»xim°, rubro «t »lbc» i^tu« Vt,rieg?,tk!, luliis maxirni»rubentlKuZ. L«c1iinnn.n.
Man sehe die Z27- l). Tafel.
Sie gehört zu den zweyjährigen Pflanzen, welche nähmlich in demselben Sommer, wo sieaus dem Salinen erwachst«, nicht zur Blüthe kommen, sondern erst im folgenden, nachdem ihreVegetation durch den Winter unterbrochen worden, Blüthenstängel treiben, blühen und Saame»tragen.
Das eigentliche Vaterland ist das südliche Europa, wo sie vorzüglich am Meersirandewachst. Sie ist aus den burgundischcn Niederlanden nach Deutschland gekommen Die'Runkel-rüben haben in unser» Tagen die Aufmerksamkeit besonders auf sich gezogen, und sind wegen desdaraus erhaltenen Z-ickcrs in einem großen Theile von Europa berühmt geworden. Sie wurdenschon als ein nutzbares Fultergewächs seit ioo Jahren in mehrern Provinzen des deutschen Rei-ches, namentlich im magdeburgischen und halberstädtischen stark angebauet. In der Pfalz, wo siedie Menonisten zuerst einführten, so wie in Schwaben, Franken und Sachsen, ist ihr Anbauals Viehfutter ebenfalls sehr ausgedehnt. Längst schon bereitete der Landmann aus dem Zucker-safte der Wurzeln einen guten Sprup zum häuslichen Gebrauch. Herr Direktor Achard 22)machte vor einigen Jahren der gelehrten Welt bekannt, daß er aus Runkelrüben einen Zuckerbereite, der an Güte dem aus Zuckerrohre nicht nachstände.
Die Anpflanzung der Runkelrüben und ihrer so vielfachen Unlerspielarten geschieht entwe.der zum Behuf der Viehsütterung, «der zur Zuckerfabritation. Die letztere, welchemit mehreren Umstanden verbunden ist, geschieht ausfolgende Art.l. Durch Aussäen des Saamens auf die Ackerbeete.
2») Nach Lamark und einigen andern Botanikern ist sie nur eine Spielart (Varietät) von der Let^vulgari« (gemeiner Mangold) so wie es nicht minder die nachher folgende ü«,» cicl, (weisser Mangold) ist.Professor Linl fand auf einer botanische» Reise nach Portugal die 8«l«, «nd sagt, daß er sie zwar «ll»dort wild gefunden habe , allein es war ihm nicht möglich gewesen, unter den benden wilden Pflanzennähmlich L«ta lubi« und cil-la einen Unterschied zu finden, sie hall?« gerade das Mittel zwischen beyden.
22) Man lese die europälsche Zuckerfadrilation aus Runken üben von F. C. Achard.