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4 (1817) Anacardium - Bromus
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sie oelragen und wurden vor der Aussaat nach der gewöhnliche,! Art zubereitet. Die Ernte, wel-che ich von diesen beiden Aussaaten gewonnen habe, hielt sich beynahe das Gleichgewicht, aber-nach den folgenden Versuchen war der Ertrag viel reichhaltiger, nahmlich, ich ließ im Herbsie einRasenstück umpflügen, und daS folgende Frühjahr den Saamen in demselben aussäen. In die-sem Boden lieferte eine jede Wurzel »o bis 12, an manchen Orten auch mehrere, 4 bis 6 Fufhohe Halme, welche größtentheils 16 bis 18 Zoll lange Rispen trugen; auch waren die Saamen-körner größer und reichhaltiger, als die so auf den oben beschriebene» Feldern geerndtet wurden."In Deutschland wird zwar dieser Hafer in einigen Gegenden häufig gebaut, aber erist auch in mehreren wieder abgcschafl worden, theils weil er den Pferden zu hart ist, und theils,weil er bisweilen vom Winde ausgeschlagen wird. Nach Hr. Dietriches Dafürhalten ver-dient der Anbau desselben mehrere Aufmerksamkeit von den Deutschen Lundwirthen, besondersda e? noch ausser dem Viehfutter eine gute Grütze liefert, und auch zum Bierblauen gebrauchtwerden kann.

Gemeiner Hafer.

Englisch, (üullivtlteä, blnck N»t. Franz. ^.voin« cultiv«'«:. Aven» üinntkl,,loousti« ^enüulis, üoribuz cnrtllklßiiieis, inae^unlidus, in<,)0ei üristat». l^t,!l.Kelv. Die jährige Wurzel ist faserig. Die Halme glatt und unbehaart; die Blätterbreit etwas rinnenförmig; die B lntthäutchen sind kurz, sehr stumpf und am Rücken zotig;die Aeste der Rispe weichstachelich; die Aerch en 2 bis Z blüthig, die dritte Blume mei-stens unvollkommen; die obere Blume wehrlos, die äussere Spelze der untern bald mit einerGranne versehen, und bald ohne derselben, ändert öfter mit Blumen ohne Grannen und mttbraunen Saamen.

Man sehe dieZ23. Tafel.

Er blüht im Iuly. Sein Vaterland soll nach Anson die Insel ^u»n Veinanäe- gegenTKM zu seyn. In Deutschland gedeihet er gut, wenn er mit Sorgfalt geflogen wild. Es gibtmehrere Spielarten oder Varietäten von ihm. Die merkwürdigste» sind folgende i. der weisseHafer. 2. der schwere englische Hafer, welcher die schwersten und größten Körner liefert, die vorallen luehlreich und sehr nahrhaft sind, so daß man nur halb so viel, wie vom andern Hafer, denPferden zureichen braucht. Man verfertigt daraus ein« vortreffliche Grütze, und kann auch ein