zelnen Härchen versehenen Blättern bekleidet sind; tie Blaltscheiden si»d rund, kaumsichtbar, gestreift, und das kurze Blatthäutchen ist ausgezackt, der Halm trägt eine5 bis 3 Zoll lange auseinanderstchende eysörmige Rispe; der Kelch enthält Z bis Z Blüthen,welche alle Grannen haben. Der längliche Saamen ist an beiden Seilen stumpf, gelblich undin den Spelzen eingeschloßen.
Man sehe die Z2i. b. Tafel.
Sie wachst in Deutschland, England, und Frankreich auf Wiesen und Weiden, undblüht gewöhnlich zweymahl im Jahre. Wenn man die Rispe während der Blülhezeit gegendie Sonne hält, so hat sie eine goldgelbe Farbe, und daher mag wohl auch der Name Gold-hafer entstanden scpn.
Dieser Hafer ist ein vortreffliches Futter für die Schaafe und Pferde, und ist schonvon mehreren Schriftstellern zu Anlagen künstlicher Wiesen empfohlen worden. Maucke hateine Beschreibung nebst Abbildung dieser Pflanze geliefert. L e e r s beschrieb ciue Varietätmit lebendig gebahrcnden Rispen.
HVLN^ OKILN^^I.18.
Türkischer Hafer.
UngansHer Aafcr. ^vou» pnniculi, col»rctl,ll» lecunü» 5Z>icu1iz l'illnriz lloiiiontnli»bus p»r»1lSli3, 5«rnluidu5 I»eviduz. 8c1ir«d. «picil. 52. Die faserige jährige Wurzel treibtIbis 4 Schuh hohe Halme, welche mit gleich breiten, zugespitzten, flachen Blättern besetzt sind,diese tragen eine ziemlich lange, dichte, größtentheilS einseitige R ispe , die Kelche sind zweiblülhig, die Granne etwa i Zoll lang, aufwärts gebogen, der Saame ist eben.
Mansche die Z 2 2. Tafel.
Er wächst gewöhnlich unter den Saaten, und blühet im Iuly. Uibrigens ist sein Va-terland nach Wildenow unbekannt. Herr F. G. Dietrich fürstl. Weimarscher Hofgärt-ner machte Vnsuch? in Rücksicht der Kultur dieses Hafers, und lieferte eine Beschreibung undAbbildung, woraus ich hier seine eigenen Worte anführe.
„In Ansehung des Bodens machte ich folgende Versuche. Ich säete den Saamen in derletzten Hälfte des Märzmonahts in einen kiesigten Boden, und dann in derselben Zeit in einetwas tiefliegendes, lehmiges und sandiges Erdreich; beide Fclde,r hatten das Jahr vorher Ger