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Garten Meld e.
Vebaute Melde, Engl, common Lklräen 0ii,c^e. Franz. H.rrc)or>3 öe il,r6in. ^ti>i-^lex o»u1« er«otc> liSrnac-eo, lnliiz tri>-,llßuli,riduz (?Sr5oon.) Der krautartige, aufrechte,4 bis 6 Fuß hohe, meistens viereckigte Stange! theilet sich in einige Zweige, welche mit drcv-lckigen, gezähnten blaßgrünen, etwas mehligen Blattern beseht sind. DieBlüthen stehen amob.rn Theile des Stä n gels und der Zweige in zusammengesetzten, ährenförmigen, fast blatt-losen Trauben, und haben eyrunde ganz« Fruchtkelche. Wenn sich die jungen Pflanzchen überdie Erde erheben, unterscheiden sie sich von andern durch die gleichbreiten, fleischigen, auf der un-tern Seite rechlichen Saamenblätter, welche mit glanzenden Punkten besetzt, und etwas gebo-gen sind: die ersten Stängelbl älter sind spontonförmig, und am Rande kaum merklich aus-geschweift. Blüht zu verschiedenen Zeilen in Sommer gewöhnlich im Iulo nnd August, und ist ein-jährig. Hat eine Varietät mit purpurrothen Slängel und Blättern.
Man sehe die Z2«. ». Tafel.
Ihr ursprüngliches Vaterland ist die Tartarey, gegenwärtig aber ist sie beo uns fast verwildert.Die Benutzung dieser in den Gärten allgemein bekannten Küchen-Pflanze ist wie beym Spinat; auchliefern die Blätter und jungen Stängel mit andern Kräutern vermischt, «in vortreffliches Gemüh.Die oben gemeldte Abänderung mit rothen Blättern ist auch als eine Zierpflanze bcy größern Gar-tenanlagen sehr gut zu benutzen. Die Aussaat der Saamen muß im Herbste geschehen. Vormalshielt man die Saamen, die von oben und unten abführend wirken sollen, für ein Arzneymiltel, undg brauchte sie in der Gelbsucht und bey Zuckungen der Kinder; jetzt sind sie aus dem Vorrathe derHeilmittel wie billig ausgemärzt. Die Stängeln mit den Blättern und Blumen geben nach Dam-dournep ,7) der mit Wißmuth vorbereiteten Wolle eine schöne dauerhafte, olioengrüne Farbe.
>7) Man sehe Versuch« und Erfahrungen über die echten und dauerhaften Farben. Leipzig '7?z.