einige Tage gut erhalten, daß man ihn bündelweise mit den Spitzen oben in ein mit Wasser ange-fülltes Gefäß, oder im Keller mit dem untern Ende in frischen Sand seht.
Dies ist dem Wesentlichen nach die gewöhnliche Behandlung des Spargels. Man treibtihn auch bisweilen im Winter in Mistbeeten und Treibhäusern.
Die gewöhnliche Art, diese Pflanze zu verspeisen, ist bekannt genug; man braucht den Spar-gel aber auch in Suppen. als Salat u. s. w. Er gewährt eine angenehme Kost, besonders wirkt erauf die Harnwege, indem er den Harn befördert, und ihm einen ganz eigenen Geruch milthcilt.Die Wurzeln, welche gar nicht riechen, aber süßlich und etwas scharf schmecken, wurden von denältern Aerzten zu den 5 eröffnenden Wurzeln (K»äic«3 5 l,s«ri^>ne5 mnjor«») abzählet. Manschrieb ihnen gleichfalls harntreibende Kräfte, und Wirksamkeit in der Gelbsucht zu. lledngens so«häufiger Genuß desselben Blutharnen erregt, und die Gicht bey Menschen, die ihr unterworfenwaren, verursacht haben. Man sehe Beckmanns Landwirthschaft S. 241. Hirschselds Ta-schenbuch für Gartenfreunde.
W a l d m e i st e r.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist sehr klein, vierzähnig, und umgibt eine einblät'trige, rihrige, trichterförmige Blumenkrone, welche an der Mündung mit Z bis 4 Ein-schnitten versehen ist. In dieser befinden sich 4 Staubfaden, die in die Röhre der Krone ein«qefügt sind; der doppelte Fruchtknoten sieht unter demKelche, und trägt einen aufrechten, obengespaltenen'und mit 2 stumpfen N arb en gekrönten Griffel. Die Frucht ist zweyknöpfig tro-cken und enthält 2 runde Saamcn. Gehört in die 4. Klasse l'otrnnäi-i», und in die ,. OrdnungAlonoZv,ii3. P erso 0 n hat 12 Arten, die merkwürdigem hievon sind folgende.
Gemeiner Waldmeister,
Wohlriechender Waldmeister; Meßke: Meyerkraut: Weserich: Gliedezenge:Gliedkraut: Sternleberkraut: Herzensfreude; Waldwinde, ^»tri^iv» K«rn»m