im Iui,y und Iuly entfalten, stehen in Doldentrau ben. CS gibt eine Abart von ihr, dienach Schuttes auch durch Kultur nicht ausartet, und stets um die Hälfte kleiner bleibt.
Man sehe die ZoZ. Tafel.
Die Pflanze ist verdächtig IZ), und wurde ehedem als ein besonderes Gifllreibendes Mittelgebraucht, daher sie auch di>nli<,j«rv« ßermnuic^ genannt wurde, und man ehcmahls in den Apo-theken die Wurzcl und das Kraut unter den offiziellen Namen Hadix et n«ib» Kirunllinni-ji,«ausbewahrte. Acußerlich hat man sie zu bösartigen Geschwüren, Kröpfen und Eitergeschwüren inden Brüsten empfohlen. Dr. Schwediauer ralhet neuerdings den Gebrauch der Wurzel inder Wassersucht an. Ueberdies soll man auch mit einem Umschlage des Krautes die ScrophelnHey den Schweinen vertreiben können. Die Schaafe und die übrige Thiere lassen diese Pflanze un-berührt, nur die Ziegen nagen die Spitzen der iungen Stängcl ab, und die Pferde fressen sie nuralsdenn, wenn sie vom Frost schon gelitten hat. Die Seide ihrer Saamenkapsel, laßt sich wie dievon der syrischen Seidenpsianze behandeln, und weil sie auf dem schlechtesten Boden fortkommt,so wäre sie vielleicht gut zu benutzen, auch, kann sie zu Zunder gebraucht werden. Sonderbar ist,daß sie in ganz England nicht angetroffen werden soll.
^S^K^^US.
Spargel.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch fehlt. Die Blumen r,one ist aufrecht, sechs«blättrig, die Z inner« Blätter sind an der Spitze zurückgebogen. Der drepeckichte Fruchtkno-ten hat einen sehr kurzen Staubweg. Die kugelrunde Beere ist dreysächerig und zweysaamig.Im Systeme steht dieses Geschlecht in der 6. Klasse, in der >. Ordnung Hexnuäri» Uu-noS^ni-,. Persoon führt 22 Arten an. Von allen diesen wächst nur eine bey uns in Deulsch-land wild; von den übrigen sind mehrere im südlichen Europa, andere in Asien und Afrika einhei-misch. Nur der gemeine Spargel ist für uns merkwürdig. .
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