stumpf, dickrandig, oben dunkelgrün mit weißlichlen Adern durchwebt, unten hellgrün, undso wie die Blatts^ elf nn> kurzen ll^unen Härchen bekleidet; unter den Blattstielen be-finden sich größtenteils ledcratige Scheiben. Die t>raunrothen, kurzgestielten, nicht unangenehmriechende Blumen entspringen zwischen den 2 einander gegenüberstehenden, meistens auf der Erdeliegenden Blattern. ^ v
Man sehe die Z°i. Tafel.
Sie wachst fast durch ganz Europa, vorzuglich iu Deutschland sehr häufig i« Hainen,an Hecken, an sonnigen und schattichten PlqSen Kerne 5ep Haselsiaudeu, blüht im April undMay. Die wirksamsten Beslandlheile dieser Pfianze sind vorzüglich in der Wurzel,welche wie die Blätter einen scharfen und bitlern Geschmack HaI, «yd frisch ohne Zubereitungoder Mifchwig genommen ein sehr starkes Brechmittel, getiMuct H>e/in einem Aufgusse einziemlich hcftigcs Purgier-mittel. hingegen etlichemal abgekocht, oder mit Wein ausgegossen, einHarn- und Ochweiß^r.eibendes Mittel ist.
Man brauchle, ehemals das Kraut, die Blätter und auch den Saanm, in den Apolhc.ken. ..Jetzt ist «lchls you all,«» Diesen offizinell; die Katzen, suchen diese «pflanze gerne aus, undden Pferceli, Wicd sie, v«on Flügen unter das Futter gemischt, um sie^nruthig zu machen. VonBulliard, Halle, und andern wird sie unter die heftiger wirkenden Pflanzen »Gifte gezählt,nnd vor ihren, unbedingten innerilchen Glbrauch bey Menschen wie billig gewarnet, der Absuddes Krautes gibt der v0lb,e«itMn Wolle, apfelgrüne und braungtünliche Farben.
Schwalbenwurz; Asclepie.
Kennzeichen der Gattung. Der Kelch ist größlentheils fünftheilig und sieht Mter einer ge-drehten doppelten Vlumenkrone; das innere Krönchen besteht aus FPolstern oder gezüngel-len Röhren, welche den Saamen staub ausnehmen. Der Saame ist glatt und hat einenhäutigen Rand, in beiden Fällen aber mit einer Haartrone versehen und liegt dicht an eimander in einem länglichten, fast hornförmigen, lederartigen Behälter, welcher sich an einerSeite öffnet.
Sie gehört in die Zte Klaffe ?«utÄuäri», und in die ete Ordnung DiZ^ni». Per-soon führt 4H Arten an.