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Sie wächst sehr häufig in Europa und Amerika im Luid.», an Meerufern, und auf san-digen Plätzen, denn jemehr die Halme und Blätter mit Sande bedeckt sind, desto schneller gehtihr Wochslhum von statten. Sie blüht im Iuny, Iuly und Uugusl. Da die ausdauerndenWurzeln dieser Grasart so tief in die Erde gehen, daß man sie kaum ergründen kann, und wiedie Wurzeln der Q^eckn (1>iticum r«l>vn«) im Boden fortlaufen, so schickt sie sich ganz vor-trefflich zur Befestigung d s Flugsandes, und auch die Sandberge, welche der Wi«d in großensandigen Ebenen un'' am Gestade zusamm-nhäufl, werden durch sie so fest, daß sie den stärksten Wel?len trotzen, und das Land ins Meer hinaus erweitern. Die Holländer pflanzen daher dieses Rohrauf ihren Sandfeldern, Duynen, sorgfällig an. Di« Isländer brauchen den Saomen zum Brote,und in Dännemurk werd.n aus den Wurzclfas.rn Bürsten verfertigt. Mau lese die vor-treffliche Beschreibung der Sandgewachse. Von Ernh. Viborg, aus dem Dä-nischen 0. I. Petersen überseht.
Will man diese Art in einem botanischen Garten mit aufnehmen, so müssen die Wurzelnin einen von Dachziegeln verfertigten und mit Sand gefüllten Behälter gelegt werden. Siewächst zwar auch in einem gewöhnlichen Gartenbeete, w<nn nähmlich das Erdreich mit etwasSand vermischt wird, aber bei weitem nicht so stark.
^ K n n v 0 64 55 808 (I.W.)
L^MLUSä ^KVNlllN^ciL^ (Wild.)
Gemeiner Bambus.
Der Gattungs-Charakter ist folgender. Die Schuppen bedecken drep meist 5 blülhigeAerchen; der Kelch fehlt; der Blumendalt ist zweyspelzig; der Griffel zweyspallig; «inSaame. Er gehört in die 6. Klasse und l. Ordnung Nexanäri» Klonoß^nin.
D» man in Indien und in Amerika alle rohrarlige Gewächse Bambus nennt, so ist eswohl keinen Zweifel unterworfen, daß darunter mehrere »irkliche Arten dieses Geschlechts sepnmögen. Indessen bestimmten Wildenow sowohl als Persoon nur 2 derselben, nähmlich: Lnm.du«» l,iuuäin»ct!» und verticil!»t», weil man von den übrigen noch keine richtige Beschrei-bung hat.
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