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4 (1817) Anacardium - Bromus
Entstehung
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35
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VuNinrö ») zählet bisse Pflanze unle, die heftig wirkend»« Gifte. Die Wurzel warehemals offiMel, sie ist bitter, scharf, und willig riechend, die Blätter wurden, vorhin bei Wun-den, und bei der blin>lN goldenen Ader a, gepriesen. Auch wird sie innerlich in der Gicht undg'gen die Bleichsucht; äusftrlich aber bei bösartigen Geschwüren, besonders zur Tilgung desschwammichten Fleisches und in der Knochlnfäule («ünrie») angeralhen 9). Di« Thierarzle bedie»uen sich des Pulvers ber Blatt.r bei Geschwüren der Pferde mit gutcm Erfolg!'. Wegen ihrenkriechenden Wu zeln w'rd sie gar bald zu eiinm der schlimmsten Uilkräuler i', den Gärten, wennmau sie nicht in besondern «plätzn erhält, die zu andern Gewachsen leicht entbehit werden kön-n n. «^chreber beobachtete,, daß dl« l'iziuli» pviiuicorniI (ein Insekt) die Blumen defruchtenhelfe

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(^ngl. t.c»n^ ruoteä VirtN^vart. Franz. H.rl3tolc»cri« lonßue. ^riltoloclii» lonß» clus.Ki5t" 2. p. 70. Die Wurzel ist bis ü Zoll lang, äußerlich braun und runzlich, inwendig gelb,widerlich, bitter vom Geschmack und von starkem G.ruche. Die schwachen kletternden Slängelfind mit gestielten herzförmigen, glatlrandigen, etwas stumpfen Blättern besetzt; die Blumenst hen einzeln. .

Man sehe die 296. d. Tafel.

Sie blüht im Iuny und Iuly, und ist wie die Vorhergehende perennirend. Ihre Hei-math ist das südliche. Europa. D^ N^el Wßt ähnliche Eigenschaften und fast die selbe Wirk«samkeil, wie die von der vorhergehenden und der nachfolgenden Art.

In Deutschland zieht man sie zur Zierde in Gärten, und vermehrt sie «Heils durch Soa-men.'der aber bei uns selten reif wird, theils durch behutsame Wurzeltheilung., Im Winter mußman sie im Tewachshause halten.

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9)G. Murrap Vorrat!) von Heilen. ». S. 7»».