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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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319
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und kleinen löchern versehen ist. Veym Mand?lbaume ist die Steinfrucht trocken, le-derartig; beym Psirscbenbaume weich, gleich einer..Beere.

Murray beschreibt 4 hierher gehörige Arten, Willdenow aber 6, indemer den weißblättiigen ( ^m^zclaluz incana) und den silberblättrigenMandeldaum ( ^.. orieiU^liz) die man beyde bisher nur als Varietäten des gemei,neu Mandelbaumcs s^. communis) ansah, als eigene Hauptarten aufstellte. Sicfind alle in Europa ursprünglich Fremdlinge, die jedoch gegenwärtig gvößtentheils, alssehr gemeine Fruchtbäume, bey uns das Bürgerrecht erhalten haben, und beynahe alseinheimisch betrachtet werden können. In den vorigen Zeilen wurde un^er dem ge-netischen Namen Mandelbaum (^m)^6i»lu8) bloß der gemeine Mandelbaum mitden dazu gehörigen Arten begriffen, von den neuern Botanisten hingegen wird auch derPfirsichbaum hierher gerechnet; wir werden daher jetzt beyoe mit »hren vorzüglichstenV>i.iecäcen näher beschreiben müssen.

^^V(3I)^I.U5 50IVIiV5UNI3, gemeiner Mandelbaum; oder Mandel-

bäum mit Blattern, an denen die untersten sägenartigen Einschnitte Drüsen haben, des-sen Blumen fest auffitzend find, und zu zwenen stehen, (^,m^^6alu5 koliorum ler»latnrig intimiz ßlanduIuliZ, ilaridus leläilibu» Zemini«. ) Man sehe im I.Band, die ,Z. Tafel.

Er heißr au-b: Gemeine Mandel. tat. bey Haller /^m^^^ZIu« lalil'5 ^la-Iiri», ovsto.lÄnceolatis, lerillturiL imis c>ent>l)U5 ö: uenoliz ^lanellilalis; beyMiller ^m^ßl!alu5 loliis ^etiolati!; lerrgti«, pEtaliz Narum emarZinati»; bey C.Bauhin ^,M)'Al^!u5 l^lvellri» und lÄtiva; bey Rauwolf /X,in^Z6alu3 l^lvelirizin lepidu» "llipoli^nis; sonst noch ^m^^clalu» 6u!ci5 und «mar«. Franz.^m^nclier; ^MÄNlieUer. Engl. Timonil.tree. Ital. Manclurlc»; lVlan.^olg. Holl. ^mgnllslboom. Dan. ^lancleltrae. Isl an d. lVIanclellris. Schwed. NZucleltra^. Span. ^Imenclro. Port, ^meneloeir».Rufs. HNnc^wo« <lerevo. P 0! n. ^Vli^clalowe^r^ew«. Böhm. ^Vlanllla-^-^ Krc>m. Ungr. IVIgnäola ta. Tatar, I^u^oi.. Buchar. Daäan.Kalmuck. Oruli. H übr. I^us; 5cnl>Ke. In Cairo I^aux. Syr. ^n-mußclZIa. Sines. tlim Ka zin. Cockinch. Ngn nkun.

Man hält das nördliche Afrika, besonders Mauritanien und die Gegend umTripolis, Arabien, Syrien, die Inseln des egyptischen Meeres für das eigentliche Va,terland des Mcmdelbaumes; heut zu Tag aber findet man ihn auch auf Hügeln, anZäunen in der Schweiz, in Friaul, Istrien, dem litorale, in einigen Gegenden Ober-ungarns wild wachsend. Uebrigens wird dieser Baum in unser» Gärten häufig gezo<