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und kleinen löchern versehen ist. Veym Mand?lbaume ist die Steinfrucht trocken, le-derartig; beym Psirscbenbaume weich, gleich einer..Beere.
Murray beschreibt 4 hierher gehörige Arten, Willdenow aber 6, indemer den weißblättiigen ( ^m^zclaluz incana) und den silberblättrigenMandeldaum ( ^.. orieiU^liz) die man beyde bisher nur als Varietäten des gemei,neu Mandelbaumcs s^. communis) ansah, als eigene Hauptarten aufstellte. Sicfind alle in Europa ursprünglich Fremdlinge, die jedoch gegenwärtig gvößtentheils, alssehr gemeine Fruchtbäume, bey uns das Bürgerrecht erhalten haben, und beynahe alseinheimisch betrachtet werden können. — In den vorigen Zeilen wurde un^er dem ge-netischen Namen Mandelbaum (^m)^6i»lu8) bloß der gemeine Mandelbaum mitden dazu gehörigen Arten begriffen, von den neuern Botanisten hingegen wird auch derPfirsichbaum hierher gerechnet; wir werden daher jetzt beyoe mit »hren vorzüglichstenV>i.iecäcen näher beschreiben müssen.
^^V(3I)^I.U5 50IVIiV5UNI3, gemeiner Mandelbaum; oder Mandel-
bäum mit Blattern, an denen die untersten sägenartigen Einschnitte Drüsen haben, des-sen Blumen fest auffitzend find, und zu zwenen stehen, (^,m^^6alu5 koliorum ler»latnrig intimiz ßlanduIuliZ, ilaridus leläilibu» Zemini«. ) — Man sehe im I.Band, die ,Z. Tafel.
Er heißr au-b: Gemeine Mandel. — tat. bey Haller /^m^^^ZIu« lalil'5 ^la-Iiri», ovsto.lÄnceolatis, lerillturiL imis c>ent>l)U5 ö: uenoliz ^lanellilalis; beyMiller ^m^ßl!alu5 loliis ^etiolati!; lerrgti«, pEtaliz Narum emarZinati»; bey C.Bauhin ^,M)'Al^!u5 l^lvellri» und lÄtiva; bey Rauwolf /X,in^Z6alu3 l^lvelirizin lepidu» "llipoli^nis; sonst noch ^m^^clalu» 6u!ci5 und «mar«. — Franz.^m^nclier; ^MÄNlieUer. — Engl. Timonil.tree. — Ital. Manclurlc»; lVlan.^olg. — Holl. ^mgnllslboom. — Dan. ^lancleltrae. — Isl an d. lVIanclellris.— Schwed. NZucleltra^. — Span. ^Imenclro. — Port, ^meneloeir». —Rufs. HNnc^wo« <lerevo. — P 0! n. ^Vli^clalowe^r^ew«. — Böhm. ^Vlanllla-^-^ Krc>m. — Ungr. IVIgnäola ta. — Tatar, I^u^oi.. — Buchar. Daäan.—Kalmuck. Oruli. — H übr. I^us; 5cnl>Ke. — In Cairo I^aux. — Syr. ^n-mußclZIa. — Sines. tlim Ka zin. — Cockinch. Ngn nkun.
Man hält das nördliche Afrika, besonders Mauritanien und die Gegend umTripolis, Arabien, Syrien, die Inseln des egyptischen Meeres für das eigentliche Va,terland des Mcmdelbaumes; heut zu Tag aber findet man ihn auch auf Hügeln, anZäunen in der Schweiz, in Friaul, Istrien, dem litorale, in einigen Gegenden Ober-ungarns wild wachsend. Uebrigens wird dieser Baum in unser» Gärten häufig gezo<