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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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299
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des l^uminum eetkiopicnn,, bey Hippokrates (üuminum re^ium, sonst noch:alerandrischer, egyptischer, oder cretischer Ammeysaame, Mohrenkümmel, Herrenküm-mel (^mmiurn oder (^uminum ^lexanclrmurn, H^s>tl3cun!, 5^riac>.!m)Diese fremden Sa amen sind klein, fast rund, nur etwas länglich, den Sand-körnern ziemlich ähnlich, tief gefurcht, von graubrauner Farbe, sie haben einen starkwürzhaften, durchdringenden, angenehmen Geruch, und einen bittern, scharfen, aro-matischen Geschmack, wie Thymian oder Dosten. Zum Arzneygebrauche muß man im-mer den reinsten, frischesten, wohlriechendsten und bitter schmeckenden auswählen. Ue-brigens scheint es, daß der Saame vom mittägigen Sison ( 8i!on ^inini) unter dasCandische Ammi gemischt, zu uns gebracht werde, indem überhaupt auch beyde Pflan-zen sehr oft mit einander verwechselt werden.

Das große Ammi wird bey uns auch sehr oft in Gärten aus den Saamengezogen; zu diesem Ende muß man ihn im Herbste an dem Orte aussäen, wo man inder Folge die Pflanzen selbst stehe» lassen will. Wird der Saame im Frühlinge aus,gesäet, so geht er in demselben Jahre selten mehr auf; geschieht es aber doch, sofommen nur ganz schwache Pflanzen zum Vorschein, die wenig Saamen tragen. ImFrühlinge muß man den Boden auflockern, um solchen theils vom Unkraute zu reini-gen, theils um die zu häufig neben einander aufgegangenen Pflanzen durch's Ausziehenzu verdünnen, wie man es bey den Möhren zu machen pflegt. Man läßt die Pflanzen4 5 Zoll weit von einander stehen, und wenn der Boden gut ist, 6 Zoll weit voneinander, denn sie werden sehr groß und bedecken den Boden beynahe ganz. In derFolge erfordern sie wenig Wartung mehr, außer daß man sie fleißig vom Unkrautereinigen muß. Im Iun-us kommen sie zum Blühen, und im August tragen sie reifeSaamen; so bald er reif ist, muß er sogleich eingesammelt werden, weil er sonst baldvon selbst ausfällt. Ucbrigens kommen die Ammi-Pflanzen überall gut fort, wenn sieein« offene läge haben, am besten aber wachsen sie in einem lockern sandigen Boden.

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Ingwer.

^)iese Gewächsgattung gehört in die ». Klasse, und in die 2. Ordnung, weil ih-re Blumen nur einen Staubfaden und einen Scaubweg haben. Einige Schriftstellerder Botanik wollen sie in die zweyte Klasse rechnen, md m sie sagen, daß die Blumeneigentlich zwey Staubfäden hätten, von denen der eine mit dem obern Abschnitte der

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