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Man hat auch Varietäten dieses Gewächses mit weißen, rechlichen und fieischfar-bigen Blumen, die der Seltenheit und Abwechslung wegen, vorzüglich in lustgä'rten ge-zogen werden, und auf Parterre«, Blumenbeeten u. d. gl. einen Platz verdienen.
A m a r a n t h.
^^iese Gewächsgattung gehört dem Serualsystcme zufolge in die 21. Klasse, und in dieF.Ordnung; weil einige ihrer Blüchen bloß weib!ich,andere bloß männlich sind, beydeaber auf einer und derselben Pflanze gemeinschaftlich beysammen stehen, und weil diemännlichen Blumen fünf Staubfäden haben. — Der Name ^MÄrZnlllu« soll nach ei-nigen Schriftstellern aus dem Griechischen a, nicht, und MÄrsinumai, verdorren, zu-sammengesetzt und hergeleitet seyn, weil die Blumen erst spät im Herbste verwelken;nach andern aber soll diese Benennung aus dem lateinischen »rnnr, die liebe, und ausdem griechischenWorte antrio», Blume, gleichsam Liebesblume, tlu5 amoris, hergelei-tet und gebildet worden seyn.
Gattungsunter schiede sind folgende zu bemerken: Bey de» männlichenBliithen ist der Kelch drei), oder fiinfblättrig, aufrecht, gefärbt, bleibend; die einzelnenBlättchen sind lanzettförmig, gespitzt. Blumenkronc ist keine zugegen, außer man wollte denKelch dafür gelten lassen. Die Staubgefäße bestehen aus drey bis fünf ham förmigen aufrech-ten, von einander abstehenden Staubfäden, die mit dem Kelche eine gleiche länge haben, undworauf längliche, bewegliche Staubbeutel sitzen. — Die weiblichen Blumenkommen in Betreff des Kelches und der Blumenkronc mit den männlichen «verein. IhrPistill hingegen besteht aus dem cyrunden Fruchlknotten, der mit drey kurzen pfriemen-förmigen Griffeln, worauf sich einfache bleibende Narben zeigen, versehen ist. DasSaamengchäus erscheinet als eine eyrunde zusammengedrückte Kapsel; sie ist dreyschncl-bclig, einfächerig, öffnet sich nach der Oueere, und hat mit dem Kelcke, auf dem sieaufsitzt, eine gleiche Farbe und Größe. In einer jeden Kapsel ist nur ein einziges kugel-förmiges, zusammengedrücktes, ziemlich großes Saamcnkorn einhalten.
Murray zählt uns 24 Arten von dieser Gewächsgattung auf unter denen abernur z,als der weiße (^margnt. »lbus), der erdb eersp in atf'örmige (^. LIitum)und der grüne Amarant h (^,. viriciis) in Europa, die übrigen hingegen in Asien undAmerika gesunden werden. — Alle bis jetzt entdeckten hierher gehörigen Arten sind bloßeinjährige, trautartige, aufrechtstehende, mehrere Fuß Hohe Gewächse, deren Vorzug-