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Hürde, oder wenn es keine große Menge ist, in ein Sieb, und stellt sie über einenBackofen, oder an einen andern Ort, wo Feuer gehalten wird. Hier bleiben sie so lange,bis sie ganz dürre sind; während welcher Zeit man sie, wenigstens einmal des Tages,umwenden muß, damit sie auf einer Seite nicht zu stark und auf der andern , nicht zuwenig austrocknen. Findet man nun, daß die Bollen dürre genug sind, um ohne Nach-thcil auf einander liegen zu können, so werden sie in eine Tonne, oder in was immer fürein anderes Geschirr gelegt, wo sie, besonders wenn sie recht reif geworden, nicht frü-her, als da ihre Blätter zu verwelken anfinge», ausgenommen, nnd gut getrocknet wur-den, den ganzen Winter hindurch bis zur neuen Ernte, und auch noch längere Zeit, auf,gehoben werden können. — Uebrigens, wenn es zuweilen geschehen sollte, daß dieBlätter der Schalotten, vor ihrer gänzlichen Reife auf dem Beete we/k oder gelb zuwerden und zu verfaulen anfiengen: so muß man die Zwiebeln sogleich, bevor auch sievöllig verderben, aus der Erde herausnehmen, und verbrauchen oder sorgfältig ab-trocknen.
^I^IDIVI ck?^., Zwiebel;'oder tauch dessen Blumenschaft nackt, untenbauckig u»d länger als die rundlichten Blätter ist. (Milium lcspu nuclo, interneventriculc», lonßiore k«Iii5 teretibus.) — Man sehe die 26a. Tafel.
Dieses Zwiebelgewächs heißt auch: Zwiebellauch: gemeines tauch; Sommer-zwiebel; Zipollen; Zibollen; Bollen; in Niedersachsen, Zippel; Zierel; in Deutsch-lo-thringen und Sarwerden, Bull; Voll; in Oesteneich, Zwiesel. — tat. bey MillerOpa; bey E. Bauhin (^epa vulgaris; bey Haller Milium Kgminibu« aite^ue tliü-6,5, caule 5l6 terram ventricolo; im Cliffort. Garten lüe^a lcg^u nucio ventri-colc> folÜ5 lonßiore, lÄllice liepi-ellH; sonst nock iüZe/,5 , t^ceoa, I^nio, —Griech. liromm^on und Xrom^on. — Franz. Oißnon; ^il a tißl ventrns;O^non; dilxiuiües. OiZnon cle« cuilinez; <ÜKi; dinc»; sanouillon, 3ol>o; (Üe>do; Oißn i ?enoißn. — Engl. Onion; common Onniun; <üniol>c>1; lüi^a; l^ie»s)6 : Lulve; Uinn^n; Wmn^n. — Ital. (^ipollg; (!ec)l2. — Span, (üebolla.— Port. tüebola.— Holl. i7ijen, /^juin; Ojuin; I^icK; HicK; (Üpel. — Dan.I^gen; liöclluZen. — Island. ltau6nr; I^guKur. — Schwed. ^öcllök,- 5i»pul. — Altnord. I7ni3n. — Russ. I^,K. — Pol«, (^ebula. — Böhm. (^bu<le. — Wallach. I'lcligoa. — Crain. blieben. — Ungr. Verezna^ma. —Sibir. KZmennoi 1uK. — Wotjak. 3Zßcin. — Tatar. 5oßgn. — Türk. 8n>«nan; ^uzgr. — Pers. ?ia8. — Ind. V^ltal. — Egypl. Lasäl. — Hebr.Rna23l. — Japan. 3c>o; Dto molj. — Chines. I'xum Xi. — Cochinch.
L^ÜÄnIi.