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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
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z,zeln werden daselbst mit dem Namen Pa'hden (fast die einzigsten Gcaswurzeln daselbst)bezeichnet." Aber auch die Wiesen sind, nach seiner Angabe, in diesen Gegendenstark mit dieser Grasorr besetzt, welche dort ^ wenn man sie vor der Blüthe, ehe nochdie Grannen herauskommen, abmähet'/ als ein sehr gutes und kräftiges Henftttter ge»brauchr wird. Sonst wird noch das Stroh dieses Grases zu allerhand feinen ge-flochtenen Arbeiten benützt, und die Blüthen desselben, zwischen die Kleidergelegt, sollen die Motten oder, nach dem österreichischen Dialekte, die sogenanntenSchaben, davon abHaltens). Die zusammengedrehten langen und glatter! Halmedieser Grasart können endlich noch zum Reinigen der thönemen Tabackspfeifen benutztwerden.

^IN^, I^NXUOZ^., gebogene Schmiele; oder Schmiele mit borstenarti,gen Blättern, ziemlich nackten Halmen, mit einer ausgebreiteten Blüthenrispe, undmit gebogenen Blumenstielen, (^ira tc>IÜ5 letaceiL, cnlmiä lubnurllZ, panicula.ckvaricatil, pecluncuUä llexuulig.) Man sehe Kie 2Zz. b. Tafel.

Sie heißt auch: Drathschmiele; gebogene Schmeleu; Fücterschmcleii; Bnschgras;Waldgras; Weddegras: Silberbocksbart, tat. bey Scheuchzer (ürameu alpinumuemoroluin ^Hniculiirurn, kulii» Änzuliillirnis, loculiig lplenäeuti'ous arillati»;bey Bauhin ^rarnen nernorolum ^aniculiz aldis, capillaceci loiio; in der läpp,ländischen Flora ^ira pÄniculs rara, cal^cidug »Idi^; bey Haller ^vens, ^iantbü.peciunculiz ^exuolis, lloriduz büli viliolls, locultis ovatiL. Franz. (^anckei.t'xueule. Engl. bealll Hair.ßrs/5. Ho ll.boZtiß I5ie6ßrÄ5. Dan.Nng . KZ vre. Norweg. i>l2rkedunke; I^üvüren^. Schweb. I^rus

Sie wächst auf grasreichcn Plätzen, in Wäldern aufBergen, auf trockenen Höhen, Fel-sen, und auf,andern groben, sandigen,, steinigen Boden in ganz.Europa. Sie blürhim IuniuS, Julius; und ist ausdauernd.

Dieses Gras unterscheidet sich von den übrigen Arten der Schmiele, durch seinefast nackten Halme, durch die gebogenen Blumenstiele, und durch die starken Grannender Blumenspelzen hinlänglich. Sie ist so, wie die vorhergehende Art, und unterden nehmlichcn Bedingnisscn, als ein gutes Futter für Pferde, Schafe und für dasHornvieh, zu gebrauchen; auch die Rennthiere finden an diesem Futtcr vielen Ge-schmack 4).

2) Kalm, Echwtd. Abhandlungen. VlI. Band Seite 66«.

4) 5l. I'. HoN, Iconez K clelcriptione» ßl2minum auNliZc. Vol.N. Vinäod. IH02.

t^b. 4^. auch auf tab. 41. ^ira ac^uÄtica; lad. 4^. ^>. cel^»iic,s»; lab. ^4, ^.

»ZK/IIa; und tab. 4Z'. ^ lubsgic»l2^

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