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^lll^ ^YU^-lic^, Wassersckmicle; oder Schmiele mit einer auogebrei.teten Bliithenrispe, mir wehrlosen glatten Blumenspelzen, welcke länger als der Kelchsind, und mit stachen Blättern, (^ira panicula latente, «oriou8 muticiZ I^vi-du«, cal^ce Wn^n^liu8, fulilg plgniL.) — Man sehe die 2-Z. Tafel.
Sie heißt auch: Wassersckmieln: Wasserschmelcn; Quellgras; Quell en'schmiele-Wasserhirse; süßes Wassergras ; Milenks; Milents; Milenz; Mili»; süßer M.lenks 'Sü,iwassergras; kleines M.lizgrae. — tat. bei, Heller ?02 luculi^'digariz "l.-.li^z 'llorali ßluma mg^asi plicillÄ lerraw; den Schluchzer Orsmtm mlü^ceum^^^li'cum; bey van Royen ^ira culmo inferiore rennte, llosculi» muUc,» ci.I)ce luu-ßr«ril,.i8, glrera ^elluncul^tci; bey C. Bauhin Krumen caninum suzinum pani-culHtum clulce. — Franz. ^nclre Z<i.,Ätis,.ie. — Engl. >VÄter.^rr«rÄlz -lvveet taliea >V2tei-. 2il2. - Holl. v^teriz Kietg^g. — Schweb ^^liltel.
Diese perennirende Grasart wächst in ganz Europa auf feuchten Wiesen, was.serichten Triften, überschwemmten Plätzen und in kleinen Buchen. Sie blicht vom Maubis zum Julius und August.
Ihre Wurzel ist ausdauernd, gegliedert, weißlicht, oder auch braunl.chi undkriechend. Die Halme sind von einem bis zwen Fuß hock und darüber, röhrenför-mig, gegliedert, gebogen und von den Scheiden der Blätter umgeben. Die Blät-ter sind zart, glatt und zugespitzt. Die. Schemen der Blätter sind gestreift, glatt undendigen sich mit einem häutigen, durchsichtigen Rande. Die Bliithenrispe ist sehrauseinander gebreitet, lose; die Bluthenstiele sind ungleich ästig und abwärts gebogen.Der Kelch ist gemeiniglich zweybliichig; ein Bälglein ist zweymal so lang als dasandere: beyde sind zugespitzt, bald weiß, purpurfarbig, bald grün und braun gefärbt.Das größte Bälglein ist runolickt, und mit einer scharfen Spitze versehen. DieSpelzen sind ungleich, häutig, stumpf, am Ende weißlicht. Die Staubbeutelsind purpurfarbig, die Narben ebenfalls und feverig.
Die Wasserschmiele ist eines der ,chönstcn und besten deutschen Gräserdenn obschon sie in einem schlammigen und ausgesäuerten Boden wächst, und hier eineHöhe von zwc» bis dritthalb Fuß erreicht, so^ist sie dennoch locker, nicht holzig, son-dern suß und saftreich. Wächst sie hingegen unter andern Grasarten, so bleibt sieniedriger, und sie vergeht ganz, wenn dergleichen nasse Wiesen durch tiefe Abzugsgrä-ben trocken gemacht werden. Frisch giebt sie für Ochsen, Pferde und Schafe ein sehrnahrhaftes blattreiches Gras, und auch als Heu getrocknet ist sie allem Viehe ein ge-sundes, angenehmes Futter. Herr Gledilsch >) hält diese Art Schmiele für das ächte^ ' ,. >
') Gleditsch vermischte Abhandlungen III. Band, Seite FZ8.