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äiceu«; 5ey Sibthorp ^ßaricug Kipitatu« pileo soa6iceo, pilig »raneolis, mar^ina.lo, IZmelliL concololioug, Kipite illbirlo Krevi bali incrall^to / bey Schaffet^ßgricu5 viZelirnu« nonuz; bey Haller ^rnanita violaceug, petiolo bulbolo, an-nulgio, riileo plano. — Franz. ^manite araneuls; ^ßaric vidier. —- Engl,violet /^ßaric.— Ital. (!rum5to paonax^o; I'ungo veciovo. — Holl. violetteXam^ernoelje. — Dan. Noldlaue Llgciäxvamp. — Schweb. Violswamrien.—Span. ^zarioo 6e color viulallo. — Port, ^^arico cle cor cle viol«.
Man findet diesen Blätterschwamm oft schon im August, meistens aber im Sep-rember und October, an den äußern Rändern der Wälder und an Zäunen, beynahe inganz Europa. '
Der äußern Gestalt nach hat der veilchenblaue Blätterschwamm mit dem Cham-pignon eine Aehnli'chkeit. Seine Wu r.z el ist etwas dick, zwiebelartig, fest, hart,dicht, und hat einige blaßbraune haarförmige Fasern. Der Strunk ist etwas ver-längert, blaß purpurfarben, fest und dicht, er läßt sich leicht in feine blasse purpurneseidenartige Fasern zertheilen, und nach der knolligen Wurzel zu, ist er mit einer rost-farbigen Wolle überzogen. Die Saamcnhaut gleicht einem feinen und zarten Spinnen-gewebe; so balo sie reißt und vergeht, bleiben nur einzelne Stucke von bräunlichcer Rost,färbe zurück. Die Blatter stehen in dren Reihen, sind unregelmäßig, tief, häutig,und an den Eckrn wenig gebogen; sie haben eine violettblaue Farbe, die beym Vergehendes Schwammes sich ins Braune verwandelt, an den Seiten sind sie manchesmal braun,lichgclb. Der Hut ist anfangs halbkugclformig, in der Folge mehr stach und bloß ge-wölbt, der Rand etwas gebogen haarig, die Oberstäche weich und sammtarcig anzufüh-len. In der Jugend ist er violettblau, ändert aber seine Farbe ins Braune oder Rost»farbige. Diese Farbenveränderung fängt im Mittelpunkte des Hutes an, und dehnt sichallmählig weiter aus, bis nur der Rand noch violett bleibt. Zuletzt zerreißt der Hut,und löset sich in eine schmußigbraune trübe stinkende Gallerte auf.
In Rücksicht der Verschiedenheit der Farbe hat man mehrere Varietätendes veilchenblauen Blätterschwammes; die vorzüglichsten davon sind: Der dunkelvio-lette Fl eisch schwamm, von dem wir auf der 25,. d. Tafel, Fig. ,. eine Abbil.düng gegeben haben ; sein Hut ist durchaus schön dunkelviolett, die Blätter und derStrunk sind blasser, oft mit ganz weißen Flecken untermischt. — HellvioletterBlätter schwamm ^,32t-icu5 violaceug coerulelcens, der Fig. 2. abgebildet ist;sein Hut ist am Rande etwas violett, gegen die Mitte zu mehr hellblau und am Wir-bel ganz blaßbräunlicht. — Amethystfarbiger Blätterschwamm, ^Zaricusviolaceu« ÄmetdvNeus, Fig. ^; sein Hut ist oft ganz weißlicht mit wenig violettgemischt, die Blätter sind braun, der Strunk ist kurz, dick und ebenfalls von blaß-