n3
^ H 2 // i7 H ^/.
lange, bis sich die Stärke zu Boden gesetzt hatte, das weiße und trübe Wasser der,wechselte er immer mit frischem, bis daß das Wasser rein und ungefärbt blieb, selbeswurde zuletzt abgegossen, und die am Boden des Gefäßes zurückgebliebene Stärke ander Sonne vollkommen getrocknet.
^ L ^ U N 3 ^.
G l e i s s e.
^)iese Gewächsgattung gehört „ach tinne in die 5. Klasse, in die 2. Ordnung;weil ihre Blüthen fünf Staubfäden und zwey Staubwege haben. Es ist zu bemerken,daß Herr v. Haller den Namen NtKula schreibe.
Als Gattungsunterschiede werden folgende Merkmale ang q.ben : DerBlüthenstand ist eine Dolde; die gemeinschaftliche ooer Haupcdol^e ist offenstehend,vielstrahlig, die Strahlen werden nach innen zu immer kleiner, so daß die innersten amkürzesten sind; die besonderen oder Seitendolden sind klein und ebenfalls offenstehend.Eine allgemeine Dolde «hülle ist selten vorhanden, bisweilen findet mm, Locheine einblättrige; die Doldenhüllen der Nebendolden sind nur zur Hälfte, und stehennach auswärts: eine jede aus ihnen besteht aus drey bis fünf sehr langen schmalen, li«liienförmigen, herabhangenden Blättcken. Eine eigentliche Blumenbeete ist kaum zu be-merken. Die Blumenkrone ist im allgemeinen gleichförmig gebaut. Die Blüm-chen sind alle fruchtbar, und ein jedes aus ihnen besteht aus fünf eingebogen, herzför-migen , an Größe ungleichen Blumenblättern. Die Staubgefäße sind fünf einfa-che Staubfäden mit ihren beynahe runden Staubbeuteln. Der Staub weg bestehtaus einem Fruchtknoten, der unten ist, aus zwey zurückgebogcnen Griffeln, die mitstumpfen Narben versehen sind. Saamengehäus ist keines vorhanden. Die Fruchtist cyförmig beynahe rund, gestreift, zweytheilig. Sa amen sind immer je zwey undzwey beysammen; sie sind länglicht rund, gestreift und etwa bis zum dritten Theil stach.
Gegenwärtig sind drey verschiedene Arten dieser Gewä'chsgattung vollkommenbekannt, welche theils jährige, theils perennirende Pflanzen sind, und in Europa wildwachsen. Zwey derselben wollen wir hier einzeln näher betrachten, und die dritte,die kümmel artige Gleisse s^etliulH Lunius), welche auf den Pyrenäen gefuu,den wird, als wenig bemerkenswerth übergehen. — Herr Willdenow hat noch ei-ne vierte Art, die un schmackhafte Gleisse (^etkusa latua) angegeben, dieaber noch wenig, nicht einmal in Rücksicht ihres Vaterlande« bekannt ist.