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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
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he, sind ursprünglich in Asien und Amerika zu Hause;"und wir wollen sse, ihres Nutzensund <h»er Sckönheit wegen, um so mehr, da sie bey uns sehr gut fortkommen, der Rei-he nach einzeln näher betrachten.

^N8c^Q08 «l1??oc^51'^^U^ , gemeine Roßkastanie; oder Roßkasta-nie, deren Blumen sieben Staubfäden haben. (aesculus ilorious Kex>tan6ri5.)Man sehe die 2Z7. Tafel.

Sie heißt auch: Vcrirkastanie; Pferdekastanie; wilde ostindische Kastanie; Roß-leste; Pferdekeste; wilder bitterer Kastanienbaum. l a t. bey van Royen ^elculug;,bey Ray dalianea ec^uina; ben C. Bauhin und Clusius <üilKaneÄ lulio miiltiNclo;bey Mathioli und andern alten Schriftstellern (^Nanea iiillica,- bey Haller Niooocg,-li«il?um; bey Willdenow ^eldulus tuIÜ8 llißitÄtis le^lellig.- coluriz pentanetali»patulis. Franz. lVIsronier cl'Incle / t^liat^i^ne cle clievgl/ d'IintiNZne clie"vglliue. Engl. Norle-clielliut; common t^orlS. clrelnut. Ital. I000.cÄltgnu; O^liZzno ll'Inm«; (^aliaßne cavallinc,- Ogli^ßnoni. Holl. ?Har.clenk^rlienßedooln. Dan. HeliecnltZZNe; xvilclt I<Hll5ßnetlZe ; inellÄNLks6^lKelle KaltÄ^netrg«. Schwed. tlÄltcMaßnier. Span. Llculo cÄtian's.6e auoaNo; (.Älilin'u 6e luclia». Port. Llculo; (üglignlieiro 6a Inclia.Böhm, clivvok^ ^llllan. Pol«. KonLki ^al^tian. R u ss. Koil8l<oi l<altHN. Un gr. vacl (ües^ten^e.

Dieser Baum stammt ursprünglich aus dem mitternächtigen Asien, von wo auser nach Europa gekommen ist. Herr du Hamel will zwar behaupten, daß er erst imJahre »6,Z nach Europa überhaupt, und insbesondere nach Frankreich gebracht wordensey; allein schon um das Jahr 1550 soll der erste wilde Kastanienbaum nach Europa ge>kommen seyn; im Jahre lZ«8 brachte ihn der berühmte Botaniker Clu sius nach Wien'im Jahre »6»5 wurde «r in Paris, und im Iahve 163,3 '" England bekannt. Gegen»wartig findet man ihn in alle« tändern von Europa, an den landstrassen und Wegcn^bey Dörfern, vor den Häus.rn und in Gärten sehr häufig: so daß er beynahe als ein-heimisch betrachtet, und uncer die inländischen laubholzarten gerechnet werden kann^Er blüht im Anfange des Frühlings.

Sein Stamm erreicht eine Hohe von dreyßig Fuß und darüber; mcht wenigererhalt er eine ansehnliche Stärke, denn man findet oft Bäume, die eine Dicke von vierFuß im Durchschnitte haben. Seine Aeste breiten sich sehr weit aus, und bilden eineschöne Krone. Die Rinde ist Anfangs glatt, eben, weißlich aschgrau oder späterschwärzlich; mit dem zunehmenden Alter d.'s Baumes wird sie immer dunkler, zuletztschwarzbraun, uneben und rissig. Schon dem äußern Anscheine nach hat die Rinde dee-Roßkastanie viele Ähnlichkeit mit der China Rinde; nur. ist sie leichter am Gewichte,>