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gleichen Blumenblättern. Die Staubgefäße bestehen aus fünf einfache«Staubfäden/welche zwcymal so lang sind als die Blumcnkrone. Die Staubbeuteln sind zugerundet.Der Stempel hat den Fruchtknoten unten, und zwey einfache auftechtfnhcnd? Griffeln,die mit der Blumenkrone gleich lang sind; die Narben sind kopfförmig. Saamenge-häus ist keines vorhanden; die Frucht ist länglicht eyrund, gestreift, und theilt sich inzwey Theile. Die Saamen sind länglicht eyrund, auf einer Seite gewölbt und ge-streift, auf der andern stach; je zwey und jwey beysammen.
Bis jetzt können wir nur eine einzige, unter diese Gewächsgattung gehörigeArt, nehmlich:
^NKOI'OowN ?00^(;l^NI^, gcmelner Geißfuß; oder Geißfuß des,sen oberste Blätter am Stamme zu dreyen stehen, (^ego^oclium lolnL cituIliÜZ suin-ini« ternatin.) — Man sehe die 2.Z5. Tafel.
Er heißt auch: Gerhardskraut.- das Podagra heilender Geißfuß; Schnittkohl; klci,ne wilde Angelik; Zipperleinskraur; Hinfuß; Strenzel; Gersck; Gierisch; Giersch/Gösch; Gersch; Strensel; wilder Holder; Aegenfuß; Gerisch; Geere; Geersiln; HinL-lauf; Gierß; Grießbart; Hahnenfuß; Witscherlewetsch. — tat. bey Theodor, Dodo-„aus und Tabernämontanus tierba 6erarcii ; bey Rivin kocia^rnria; bey Bauhin^n^elica fvlveliri« minur, live erraUca; bey v. Haller kollIzraria / bey Scopol«Leleü ^e«opo6ium; bey Crantz I^ißulilculn ko^Äßraria; bey Neck, ^eßopcxliuinlolii» infeiioriliuä diternalis leHililius, cauliuiz lii^esinriliu« ternÄtis ^ sonst noch^NL,elica lvlveliris repens, ?im^>ineiiä ÄNZeiiccelulia, ?elN5 ^oltorum, ?2er»la/ ?ocli»Zri»l2a/^Ive/iriz, Herba germanica, ?) enocomug, ^egi^oclium,Ula^iicidot'cum. — Fr anz. LoucaZe ä leuille« ä'angelic^ue; la pelile ^,nß6-liuue lanvage; ^ngeüc^ue dGucane,- Herds a 6erar6. — Engl. 6ontvvort;Herd - Lerarll; ^»d-^eecl,- >vi!cl ^Laliervvort. — Ital. ?n^»zraria; l^rda ci«Lerarclo; ^ngelica rninore lalvatica. — Holl. l^eraräällruit; (^eireii^oot/^evrnpoot; Lglierd-KnZelxvortel; wilcle ^nZelwortel,- tianepuot. — Dan.l^erl>3ltli urt; Leäelul,,- >viI6 ^ngelica; ZviueKaal; sczvalclerkaal. — Schweb.Z^vgUerKal; liirükgl; ^redening. — Span. l)I«^o<1ic),- ^ociaAraria; Ilierba<ie 5an (3erar6o; ^njelica inenor erratica. — Port. Lgo^uclio; ^nßelicadrava. — R u ss. ^nit. — Pol«. I^oclagr^cxniK > siele. — U ngr. I^ü6 I^abü lu.
Man findet dieses peremurende Gewächs auf feuchten Wiesen, auf gepflügten Fel-dern , in Wäldern, Obstgärten, Gehägeu, an Dämmen, Bächen und Zäunen in ganzEuropa; es blühet vom Iunius bis im September.
Die Wurzel ist kriechend; der Stengel aufrecht, abgestumpft eckig, beyna,he rund, gestreift, hohl, in mehrere Aeste getheilt, beynahe dem Stengel der Meister-