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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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229
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ticu« evaäit. lnountL vere coüigen-clllw»

(3au6et Vllwte invlscante acluuricante.

Vi 5ci czuercini vir«? me6Ic>^ non^nmlatis ex^IoratZL nec cxnerientiiz conlir»inatZe sunt; Interim t^men a i,0tlnu!!iz me»l^iciz contra epüenliain, cnciream 5t. V iti,convullioneg ac c!/sentcriä,m coinmLncla.tur. Or6i>i3tur veün 6ecnctn 3cl unci«mlem>5, unam orc)Ä(^uZ3 linrZ, ve! in nulve-iL acl ciraclimam llimi6iam inte^ram^euro cloll.

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iichbraun. DK Blätter sind lanzettfö'mig,abgestumpft, dick. Das frische Holz hateinen eckelhaften, harzigen Geruch, und einengelinde zusammenziehenden Geschmack: durch dasAustroctnen gehr der Geruch ganz vciloren,und der Geschmack wird etwas bitter und ge»gewürzhaft. Es muß gleich im Anfange desFrühlinges eingesammelt werden.

Es besitzt verdickende und schlüps.igmachende Arz-neykräfte.

Die Heilkräfte des Eichenmisiels sind bis-her noch nicht hinlänglich erforscht, und durchVersuche und Erfahrungen noch nicht sattsambestättiget; indessen ist er doch von einigenAerzten gegen die fallende Sucht, den St.Veitstanz, gegen Convulsionen und die Ruhrempfohlen worden. Man verordnet ihn ent-weder in einem Absud zu einer halben, auchzu einer ganzen Unze auf ein Pfund Wasser:oder in Pulver zu einer halben oder auch gan-zen Drachme auf ein Mahl.

lab. ccxvn.

Urtica cliuica. Satani?»

17,'tica urens; Urtica urenz altera; Urtica

vulgaris. <3»!!iz , ^rancle i.)rt>e.

^.n^liz, common bettle.^1alii«XXl. ^luncecia. 0rc!o IV. I'e-

trannriZ.<3enu5, ^1 Z sc. (IZI vx tclrapn^Ilu!;. (^o-

rolla Nu!/«», ^ectarium centrale, cvatlu.

lOlme.? ce m. dal/x oivalviz. (üoroüa nuljZ, 8e»

men unicum, niticinm.

8 p? cie 8. Urtica loliis oonasitiz corda»tiz; raccmiä ^cmiinz.

«17. Tafel.Brennncssel.

Nessel mit getrennte« Geschlechtern: gemeine Neft-sel; große Nessel. Franz. ßrancle Ortie.Engl, common bettle.

21. Klasse. Halbgetrennte. 4. Ordnung.Viermännige.

Gattung. Männliche Blume. Der Kelchvierblättrig. Blumenkrone keine. Das Ho-nigbehältniß in der Mitte, becherförmig.

Weibliche Blume. Der Kelch zweyklappig.Blumenkrone keine. Saamen einer, der glän-zend ist.

Art. Nessel mit einand:r entgegengesetzten,herzförmigen Blättern, und zu zwenen stehen-de« Blumttttrauben,