225
8 j-> ec! ek. V io 1» acsulis, tuliis corclatiz;
In l^nrop»; nemnribliL, (lu»7ieti5, P2scul5, »clsepes c«^>iole nivenilur. k'Ioret f)limc>
I'IrarmacQpcci asservaiN 5v rn^>u m e üo>
I^etalZ, ^.r.^ter cliaracterem l)0t2nicum
su^ra iZ<n ex^jaüZtuin, ^»ur^ureo-cceru»
lc.^, <»eio<i3 l^eciLc«. ^r«l,nnmi, s?.z?c)r>3
iul)5marzcan^5 H mucii^^inali. IlaliciNur
öe valil'l3le3 «Ibicü ^t^ue rrlbicuini! ca-
loriz; lcc! t3!Nummo<!u p^ta!^ ccrru!ei>ÄcI
usüln incclicum col^'^sii^Ä. — ^e cum
floribü» «bluii^a colclZliz , nalliciicü ibüH
A cx^ore c^renti^l!5 v i c» I .q? c 2 i^ i n »5 K
vio I 53 iri rr <-« 1^. cniislin'lantul, cZ von.
clum eli. — 3 vrus>i, 3 « flurum violn?
«ä^ratc« ^^r^ti!l> lit co!ar!8 cceriile! !e-
villiinc: in ll^i'um vcrAenN5, oc!ui-i5 via-
IZcei, i'b inilil^t« ^^!,,^mi»3 I3Ü5 nic^Ii
ve^etali<!!3 viriclsscac, <<c .^!) Äclmixt« l^i-
iit'.i viliiuliiubclcüt.
viliÄM ixiliiciere nlsirm^tur.
8ccun6um mcciicorum, ^!i prZxi vt^rsatorum,exs)erien:!5ni vire3 lne<i!cse tlorurr:viuii« ncicil^t^ vi« menlioneM ine»^rentni: etiÄ^ili 3 nunnulilz in in5:>io r>r>^inf^rüi^u,^, caiNra nn)>!703 convul,ivo3,
!l!Us!:!l! 5,,!'!!- ,!. ----3 V 7 ',! s) l' 3 l^.tuln»
u
Art. Viele ohne Stengel, mit herzförmigen
Blättern; und kriechenden Ranken.Man findet sie häufig in Europa in Hainen, aufWiesen, Weiden, und an Zäunen. Eieblüh't gleich im Anfang: des Frühlings, oftschon im Februar; und ist ausdauernd.In den Apotheken hat man einen Sprup,
der aus den Blürhen bereitet wird.Die Blumenblätter haben, nebst denschon oben angeführten botanischen Unterscheiddungszeichen, eine blaue ins Purpurrot!)! spie-lende Farbe, einen eigenthümlichcn sehr ange-nehmen Gemch, und einen etwas bittern,schleimigen Geschmack. Man findet auch ver-schiedene Varietäten von dieser Blume von wei-sser oder röthlicher Farbe; aber nur allein dieblauen Blumenblätter dürfen zum Arznepge-brauche eingesammelt werden. — Man hcnsich wohl in Acht zu nehmen, daß man diesel-ben nicht mit den Blumen der Hunds-viole (Viola cainua 1^,) und der kurz-haarigen Viole (Violü IiirtH !_,.) ver-wechsle , deren Blüthen länglicht - herzförmig,«>: Farbe blasser und ganz geruchlos sind. —Der C y rnp, welcher von den Blumenblät-tern des riechenden Veilchens bereitet wird,soll eine blaue, nur gauz leicht ins Röthlichespielende Farbe, und einen Vcilchengeruch ha-be»; wenn eiue Auflösung von vegetabili-schen Laugensülz hinzugclröpfelt wird, so mußer sich grün, und durch Bepmischung vonVitriolgeist, roth färben.Man will behaupten, daß die Blüthen eine er-weichende, schmcrzensiillende und nervenstär-kende Ar-nenkraft bcsmen sollen.Nach den Erfahrungen praktischer Aerzte verdie-nen die Heilkräfte der B liithen d es wohl-riechenden Veilchens kaum eine Erwähnung:cbschon sie einige in einem Aufgüsse, als ein^rzneymittcl gegen konvulsivische Kra.ikheiten,für Kiuder empfohlen haben. — Der davonberci.'tte Syrup wkd nur zz,'n Versüße«! der