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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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Ion Klane; No 11»! ne; LonKomme, ^i'ßli«, Null ein; (3reatdroacl leaveä mullein ; llißN-

^ I Älli z V. ?eManäria. 0 r llo I. Na.

(^»plulH nniluc«I«riz, bivalvi«.

8pec!«5. Verdalcum fuiiiz clecuri en.

tiliu», utrinHlie tumentoNs; caule lim»

plici.Ni»0ltut per omnem ^urnpHM in monlolis,

^lIreolis, ruäerati«, vrrvilcti», Älj iln»

vic»3, via» ö: Zlil)!, I^Iuret ^uU», ^u>

ß^uli«, diennis.

In ossicin!» nadentur Noreg öc koliZ.

I^olia ^Qn?3, ovZtu >1^ncenl3t3, in mar-^ine onloiede ckent,,t«, mu!Ü3, crals^, in»A«!Z, inferiura mZxima, ienllm u^cz^e26 Zs)icem minor» , ex Ariled viricii»,lUrinc^ue l^nn^innsÄ; rccentia o^ori? l«.tili, la^ori« ner^gcei, lnb^MÄi>, lüi>^6.llrin^enliz. k' lnrez 26 «".!>!<cn> l>c!N'l^!z poüti canlein utrin^^ue c!»nui(!üNl,lcirm^nt ssiic^m lun^am «rcic,- c1l>ül«sn.<^onli«nt e cmoüiz !Us.-,!i, rnonnrx'lZl^,s»n«>c!n»!iuuz,tc>n'!nii3,^c c!«!enl!«, iimb«Inteo, in czulücpie Ion«« naitilo, Acnl^ce<pnn^ >e partlu, (leci'iuu inlirlictiz ; r«>eent«» u6urem lili^ent luZves>Iente»n,<«ni'!c>nÄNi liÄlliinn'cum, sgporem mel-ienm, mucüü^inolnnl leu pin^liem. I'em»peliate licc^ öe c^lli^la cnli^c'ncii, 6c f>ie»naie evulnti. 3 coinprelliui^e cgvencl!,r^rillime cl^l^er^encli öe r^clii« !'«!>z ücc^n.lii, vel inkorno niliurio, ^u^nclopliu« l'nrijüin^ce twccelc^re ince^erunt, ne cuio.rem »mntÄlN, »l^ueinucluli evaclant.

Franz. Louillon bisnc; ^oUaine, Lanlian>me< Engl, ^lallein; Lrest lirc>^6Ie»ve6 mullt-in; NißntZoür,

Z. Klasse. Fiinfmännige. i. Ordnung.Einwcibige.

Gattung. Die Blumenfrone radfürmig, fastungleich. Die Eaamemapsel ein!acherig, zwey-klappig.

Art. Wollkraut m>r nach abwärts laufen-den, von bcpden Seilen filzigen Blättern; undmit einein einfachen Stengel.

Es wächst in ganz Europa auf bergigen Gegen«genden, auf sandigen Plänen, in verfallenemGemäuer, ans Brachfeldern, an Flüssen,Wegen und andern Orten. Es blühet im Ju-lius und August; und ist zwcyjährig.

In den Apotheken hat man die Blut her. undBlätter.

DieBlätter sind lang, eyrund.- lanzettförmig,am Nande undeutlich gezähnt, weick, dick,runzelig ; die untersten sind die größten, und sienehmen bis an den Gipfel immer an Grüßenich und nach ab. Ihie Farbe ist graugrün;sie sind von beyden Seiten mit einer Wollebekleidet; haben im frischen Zustande einendumpfigen Geruch und einen krautartigen, bit-terlichen eenas zusammenziehenden Geschmack. DicBlüthen, welche an dem Gipfeldes Zweiges stehen, umgeben den Stengel vonallen Seiien, und bilden eine lange, fest gedrängteAehre. Sie bestehen aus radsurmigen, ein-blättrigen, nickt ganz glichen, zarten, saf-tigen Blumenkronen, welche einen hochgelbcnNaud haben , der in fünf Lappen abgecheiltist, Uno sind mit einem fünfmal getheilten,abfallenden Blumenkelch versehe,!. Im fri-schen Zustande Kaden sie einen angenehm duf-tenden, «twas balsamischen Gemch; und einenhonizsiiße», schleimigen oder etwas fetten Ge-schmack. Man muß sie de? einer warmen und