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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
Entstehung
Seite
218
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Uuropam. klaret 5nn!c>, lulio, raäice^erenn?!larmacofi«2l alservant r 3 c? icem A in6eparatum extractum l^> i rituu sum.

l» nclix conNat e trunco Iirev!, odlnnsc»,(iiAitum ^HrvumcrHllo, <^ui ndinie fiiirislun^i«, ^ienn»m corvinam crIlli«, cüvari»l.ä>,l», teieli!?u5,t«!iacll)l>5«cpllc)!>ä inlir'.ic-tl,5 reperitur. Ita^icez recente« extu«l'orcülle llavZe vel ^»glücle l)llln«>, licc»t??,c^>Ic>ri8 flrosunclioris in ole^^incnm ver<^onti5, intus »IbicIZe, l^!e>^clcn!e5, Zc, riteli callecti«,mel.iul!am cin^it circuluz l^alli»cl»i5 vel viriclelcens. Ociurem manltrant^ravem, penetrantem, nircinum H lud.liÄnleolum, kelilou» veroßr3tum;iapnreln»ram^ticum, «crem, langem lallum, sub»»inaricantem H luba^lirin^entem.Interra^ienlaz s«pe oriuntur liolnnes pe^ale«öl lonIi^rez, lim^Iice«, reclivel llexuoli,^«niculati, leretes, nannunc^uam rüden«tes, 36 linßuluin articnlum s^uamll all?»veli!ti, c^ni liolone« 3ra^!cinu8 leparan<!iüere)icien6i. ^ciulteraturssepe ra6ix^ a I erianZe z^enuina r a«,! ici u u z v 3»rietatis foliiz latioril?!.!» lplen^endibuz,in lc»cizln.!M<6i5 36 l'ollax ciescenti«, c^u»vero crallinrcz, minn5 pilosö?, mg^i« 1i-^nos«?, sra^ile», extus ecinereo caltaneivel bruni in LgveäinelN ver^enti'5, intl»ouicrirwris vel ni^relcentiz colari5, «clo-

. ilZ M3?i« nHuleoli öc ^enilioriz, saporizon »rornatici 5e6 3cric>ri5,öc 6itIl3ctZe <SL»n illime in mecliocavZe. Ltiam rsciicesv 3 leria nl« 6 io^c se I>. lon^e lninuzelficace.»; inlocnm lvlveltril nonnun^uarnl'ubllinii lolent;le6eliamli vaierianö« clioi.c^ raclix oclore H sapoie^Iveliri limilislil, tarnen i»m «lne6ino externa ciiltinAuinoteN.l^aclix valeiiani« o3icin«Il8 cc»I>üe^tur »cl ulurn me6icum solummollo in

rvpa. Cr bllihet Im Iunius und Julius;und ist ausdauernd.

Die Apotheker verfahre» die Wurzel und eindaraus bereitetes spirituöses Extraktzum Arznepgebrauche auf.

Die Wurzel besteht aus einem kurzen, lang-lichten , eines kleinen Fingers dicken Strünke,welcher von allen Seiten mit langen Wurzel-fasern versehen ist, die die Dicke einer Ra-benftder haben, auseinander gesperrt, rund,zähe und mit Haaren besetzt sind. Die fri-schen Wurzeln sind von aussen schmutzig gelboder blaßdraun, getrocknet hingegen haben sieeine viel dunklere Farbe, welche in das Oli-venfärbige einschlägt; von innen findet mansie weiß, glänzend, und, wenn sie auf einegehörige Weise eingesammelt wurden, so wirddas Mark von einem blassen oder griinlichtenKreise umgeben. Sie besitzen einen starkendurchdringenden , bockigen und ziemlich unange-nehmen Geruch, der jedoch den Katzen ange-nehm ist, ihr Geschmack lsi wiirzhaft, scharf,zuletzt gesalzen, ziemlich bitter und etw«s zu-sammenziehend. Zwischen den Wurzelfasernentspringen öfters einen Fuß lang« und auchnvch längere, ganz einfacht Seitensprossen,welche gerade oder auch krumm gebogen, ge-gliedert, rund, bisweilen rechlich und beyeinem jeden einzelnen Gliebe.mit einer weißenSchuppe bekleidet sind; diese Ausspr'ößlingemüssen von den eigentlichen Wurzeln abgeson-dert und als unbrauchbar hiuweggeworfen wer-den. Die achte Baldrlanwurzelwird nicht selten mit be n Wurzeln einerVar i t ät dieses Gewächses, welche breitereund glänzende Blätter hat, an feuchten Ortenimd in Gruben wächst, fälschlich verwechselt;diese Wurzeln sind jedoch viel dicker, wenigerhaarig, mehr holzig, leicht zerbrechlich, vonaussen aus dem Aschgrauen ins Kastanienfär-bige oder aus dem Braunen ins Gelbe spie-lend; von innen hingegen haben sie eine viel