Druckschrift 
2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
Entstehung
Seite
171
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

l?l

-rab. cxci.

HeuLt, (i^Üig^ Lenne. ^NAlis^, 8 e n 3.

Henu«. (^3>/x ljuinc^uepn/IIu«. ?etÄlcl(zuinuue. ^ntner« luperni« lrez lieble«;

petiuli^, e^c,i!iiu^l!5. 8tis>l^öe ^>2tente8.?clioluli Iiiteo- caloi-Zn ökz^ue ßlanciu-

in IneÜ» , ^l^diä , 8vna, I^cisiZ, l^lia»c (i.-lllia v«ro in naniZ oulcn».

In «ssicini» nonriz nadenwr syiia öl Ie>Lumina, czu«: vul^o tc» l ic u! i cil-cuntnr.

«numei-Intlii- lennse ssiecies. 8en» v^ ! ex 3 ncl 1 in » Ve! ^ e ^ / p l, i 2-c», cnju3 loÜ3 nv^tn - «bloi'Ag. Z^nmi.N2t2, quärtsm pnl!ici8 panem i«I» , öcserme inteß72m poüictm Io> ß« , tZclninollililculZ, in N!ec!ic)nelv<)sl> ttü't; co-lorem viriclem in lltteun, vereexlem,o6orem ^eculiÄrern, ^uc>li3N>l> oclo nau-l'eowm, s^^orem arnniic^nri-m, lud.»crell» , -püciclum , in^r«tum j ^denl.Foli^i mZcuIZtI, coinniinutZ, impuri»,Z)l0lü,8 KZVÄ^ timyuam corrupla <5 iner-lia lej'icienek. ^linori« virtitti^ eli5enn» ?ri^«^tnni>, cu^uZ solia

191. Tafel.Smucsblatter.

Franz.

Se-metbaum; Senet; Senecstrauch.

8cnnr. Ei! gl. .^eil/'. W_______

10. Klasse. Zchnmannige. 1. OrdnungEiuweibige.

Gattung. Der Kelch fünfblättrig. Blumen-blatt« fünf. Von den Staubbeuteln snU) dievberndren unftuchtbar^ die unten! drey schnü-belförmig gestaltet. Die SaamenkapstI ist eineHülse.

Art. Cassie mit scchspaangen, fast eyrundenBlattern, und drüscnloscn Blattstielen. DieBlattansätze sind abstehend. Die kleinen Blatt-stiele geldlich gesä'bt, ohne Drüsen. DieHülsen sind cyruud, la -glicht, und sichelförmigzurückgebogen.

Dieses jährige Gewächs findet man in Egypte»wild wamsend; in Indien, Arabien, Syrien,Persten, Italien und Frankreich wird es aberin Garten gezogen.

In unft.'n Apotheken hat man die Blätterund die Sa am en hülse n, welche mangewöhnlich Balg lein (l^'uüculi) nennet.

Die Kaustcute unterscheiden in Betreff der Gütevorzüglich viererlcy Arten von Sen-ne s b l ä t t c r n. D i e A l e x a n d r i n i sch e noder Egyp tischen Se nnesbl «itte r(8t>s>s>!, ^Irxl!ncl^!,n !eu ^etz^tIl^cl»);die Blätter dieser Art sind läüglicht- eprund,zugespitzt, den vierten Theil eines Daumensbreit, und beynahe einen ganzen Zoll lang,beym Anfühlen etwas weich und in der Mittemit einer Rippe verschen ; sie haben eine ausdem Grüne» ins Gelbe spielende Fnbe, einentigenfhümlichm etwas ecielhafcen Geruch, undeinen bitterlichen, etwas scharfen, schkinigen,unangenehmen Geschmack. Jene Blatter,welche mit manchcrley Fl:cf<» besetzt, unrein,,