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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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148
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geneigten Leser bloß an lern angezeigten Ortetrau zuschlagen.

^ab. ci^XXIX.

8^^0M8 I)k^c0^l8. c)^l««.

(^alamua RotIziA. Hata/ll'c.

?»Im2 pinuz; ?a1ma ^luncli«. <3g1!l5 ,8a»z> cle Dra^cin. ^nzliz, I) ra»ß«n5. b lu o cl.

lülalli« VI. NeXÄn6ria. Orclc, I. !>lc>nc>.

l^enu«. C!2l/x IiexgpI,)'Nuz. lüorolla nul»I». Lacca exariäA, mnnc)sperm», retrur»surn irnbricats.

8peci«z. lüalarnuz KotanF fecun-

clum l^iniicrum unicus nc>lU3.Nabitat in s^lviz Incliee orientalis. I'rutex.

In otliciniz babetur re li n a.

tüulpl>5 relinosnrn in fin^rmgcüz luv sa n-?uii,l5 clracc»ni3 nomine noturnculorem babet proluncle rubrum, ueln»rernnullnm, saporem parurn aclltrinßen.lern; pruni« 3l6entibu5 traMum Nora,cem re6c>Iet. 8»nFui« clraconig3«nuinu5 ne^uac^uarn in «c^ua lecl insnirituvini rectiticata lantnmmo^o Ztczue«leis lktberei» solvitur, c^use incie co!c>.re rubra, pruut öc maNicatione faliv»,imbuuntur. 1? re » ors?cipue enumeran»tur bui«3 relinN sp ecie 3 » rl»erc»tori>du5 nc»Nri5, nernpe: 3°>nßui5 6ra.coniz in placenti» optirnZe notse,c>ui in lrulrig subrotunäi», nuciz jujelan.615 rn3?nitu6ine, »6 no« a^vebitur, at>que splenäcire, rubnre luciäinre Z c^te-riz siliert speciebu«. Obtinetnr e bac.cil, ciu»?, perfecta rnaturitate consecuta,nncliciue lllbliantia uac relinusa rubra, e

179. Tafel.Drachenblut.

Rola»g. Franz. 8an^ cw vlÄgon. Engl.IDröAOiiz. bluocl.

6. Klasse. Sechsminnige. i. Ordnung.

Einweiblge.Gattung. Der Kelch stcksblättria. Blumen-lrone keine. Die Beere fast ausgetrocknet, «in«säumig, rückwärts dachziegeitöiung übereinan»der gelegt.Art. Nach kinneist nur der einzige Rotang

bekannt.Er wohnt in den Wäldern von Ostindien; und

ist ein Strauch.In den Apotheken hat man das Harz.Der harzige Körper, weicher in den Apothekenunter dem Namen Drachenblut bekanntlst, hat ein« dunkel- loche Farbe, gar keinenGenick, einen in etwas zusammenziehentenEesclmacl; und gilbt, wenn er aufglühend«Kohle» gestreuet wird, einen dem Slora^r ähn-lichen Geruch von sich. Das ächte unver«fälschte Drachenblut läßt sich keines-weges i» Wasser, sondern nur rn rcctifiriltenWeingeist und in ätherischen Ochlcn aufiösen,welche dann, so wie der Speichel währenddes Kauens, ebenfalls rvth gefärbt werden.Unsere Kaufieute unterscheiden vorzüglich dreyverschieden «Arten dieses Harzes, n«hm-lich: Drachenblut in Kuchen (8an.ßui5 äraconiz in p!»ccr>tiz) unter allen dasbeste. Es wird in zugerundeten Stücken vonder Größe einer Wallnuß zu uns eingeführt,und unterscheidet sick durch seinen Glanz, unddurch seine hellere rothe Farbe von den übrigen