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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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2Z!^äri«!nata acl clil'c>.Nlen6Ä5 fauci»n> Htcüillüarum i!'.f!5>mmatiune3 catnlrlia!e5,iuboran6^5 ^inIlvas I'.x«3 lcc)lbutic«8,H ^cl mlüil^Zn.^s 5anZi,c!25cnle oriz c»»^vit«li5 exulcerillionc:» ex lioc conLciun.tur inlulo; öc tunc pleriimc^ue rnel, ^Iu>e», nl,t »lia sules me6i> loieiN »c!>niilceri.l^olia liccg, atc^ue in pul»verem lubtilllllmum reclact», »tlrÄligutur»Äliduz a6 excitan^Zm llernutadlonem.

Für den äussert lchen Gebrauch bereitetman aus einem gesättigten Aufgüsse der Sal-ben-Blätter zertheüende Bähungen undstärkende Babel-; zu weichen auch bis'veilmWein genommen werden tanü, um ihi'e Arz-neytraft zu erhöhen. Eben si> gebraucht manihn auch zu Gu.gelwasseru, um catairhali-sche Entzündungen der Ziachcnhöhle und derMandeln zu zettheilen, um das schlaffe stör-butischZ Zahnfleisch zu stärken, und um Ver-eiterungen in der Mundhöhle zu reinigen undzu hellen; und in diesem Falle pflegt mangewöhnlich etwas Honig, Alaun, oder andereMittelsalze beizumischen. Die getrock-neten und zu einem sehr feinen Pulve?zerflossenen Blätter kann man, um Niesenzu verursachen, nach Art des Schnupftabaksgebrauchen.

lad. 5I.XXVII.

8amliucu« ni^ra. Aoia«l'c.

8Hrnl?uc»5 vul^ünz; Zabuca; 8»mliucu3campeNris; 83mbuc»z6umeltic». Oalli«,8ureau. ^n^Ii«, Llcler-tree.

cHassi« V. ?eM2näri2. Orclo Hl. I'ri. Z

6enu5. (!Il)rx quIüHnepZitltu?. (!aic>Il3^uinl^ueüci». 8acc» trilperm».

8 pecie 5. 8»m!)ucu5 c/mi5 ^uinl^ue»partitis; loliis fiinnati«; kolioli« llllHovI«t>8, lerratis; caule arbor««.

Invenitur n»>c »>bor in l/Ivi» , ru6ernti«a6 lepez, pa^oz per tutam <3erl»ÄniamH Uelveliam lpondanea. I^loret ^lajo öllunio»

i?7. Tafel.Hollunder.

Schwarzer Hollunder; Holder; Flieder; Schippten; Schlblcken; Zibten; Quebelen; in Oester-reich Holler; 3^"« Franz. 8ure«u.Engl. Llcler.tree.

Klasse. Funfmännl-ge. Z. Ordnung.Dreuweibige.

Gattung. Der Kelch fünfmal gethült. DieBlumenkrone fünfspaltlg. Die Beer« drey-faamig.

Art. Hollunder mit fünfmal getheilten un-ächten Dolden; gefiederten Blättern; fast ey-runden, sägeförmig eingeschnittenen Blättchen;und baumförmigemStengel.

Diesen Baum findet man in Wäldern, «uf un-gebauten mit Schutt bedeckten Plätzen, anZäunen, bey Dörfern durch ganz Deutschlandund in der Schweiz als wildwachsend. Erblüht lm Map und Iunius^