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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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133
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(^Huäet viriduz roboränttbu« öc aällrlN'ßentibu«.

Oommcnclatur salicilcortex, non 5o-lum a sglice siÄ^ili !^. lccl etiama salice »Ib» sc pentan6ra 1^.6e^luoitu«, vario« contra moroo«, °inl^uibu« cortex pernvianuZ eiset inclica-tu« ; zirlesertim vero in lcnribuZ inter»mittenlious, rliarrlice», 6vlenteri3, ven-triculi ^ inteliinorum laxitate. I^2u6a.torez öl uuju5 remetln, meäiciz. veteri»ouz i^noti, prsecones laliciz corti>c em o^timo cum elkectn ac sine «kIro-'tantium incommo»lo cninN in locumjure ineritoc^ue suoNitui pulle atkirmant;eu mZßiz cum H anal/N« clivmira e»5.clem in utroc^ne parte«primorcliales mon.Krallet. Orclinatur vel lub pulveri«iorMÄ »lcrupulo 36 clracnmgm prolio5,vel in clecocto »cl unci»m un.'lm cumll!mi6ia pro lior« uninz colatura V5llcu>^ttim in^erenlio. In nomiuüi« oikici»i5corticiäsaiiciz extractum cnm»<^ue paratur, c^uoci vire» »Mrineentezextracto cnin» lon^e majorez polliclet,nec non pari rZtione iil>6emque in mar»biz, prout cle corticis peruviani ex«tracto cn'ximu«, Äcläibeatlir.

L,ti»m externe pulviz vel oecoctumcortici» lzliciä laturatnm acl mun-claucl» Älc^ue conlo!i^»n6a ulcsra sor6i>6a inveter^ta nt »ntisepticum, roonränz8l ^6lir!ul;cnz optim« cum luccellu lolets^nlic»ri.

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Slt besitzt stHtkoldt ^n^ zusammenziehende Arz-nepkräfte.

Die Weiden- Rinde, welche nicht nur alle!«von der Bruchweid« (8alix fraziliz l^.)sondern auch von der weißen und derflinfmännigen Weide (3alix »!!)»und 8. pentÄixlra 1^.) abgeschält wucht,wird bey verschiedenen Krankheiten, in wel-chen die Peruanische Rinde angezeigt wäre,angernhmt. Vorzüglich aber gegen Wcchsel-fieber, beym Durchfalle, in der Ruhr, gegenSchwäche des Magens und der GedZtine.Die Lobrebner und Gönner dieses Arzneymit-tels, das den älter« Aerzten unbekannt war.,behaupten , daß man die Welden Rindemit dem besten Erfolge und ohne Nachtheilder Kranken anstatt der China - Rinde mitallem Recht gebrauchen könne i um so mehr,da auch die chymische Analyse in beyden gleicheBestandtheile entdeckte. Man vtrodnet sieentweder in Form eines Pulvers von einemSkrupel bis zu einer Drachme auf ein Mahl,oder in einem Absud zu anderthalb Unzen aufein Pfund Colatur, der schälchenweise ein-genommen wird. In einigen Apotheken be-reitet man auch ein Extrakt der Wei-den -Rinde, das bey weiten stärkere ad-sirlngirende Arzneyksäfte besitzet, a!s das Chi-na- Extrakt. Man kann es auf die nehmlichtArt, und in eben den Krankheiten gebrauchen,wie von dem China- Auszug gesagt wurde-

Auch äußerlich pflegt man das Pulver oberden gesättigten Absud der Weiden-Äin,de um veraltete unreine Geschwüre zu reini-gen lnrd zu heilen,, als ein fäulnißwidrigeF,stärkendes und zusammenziehendes Mittel mitsehr gutem Erfolge anzuwenden.