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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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(^ e n u 5. I^lucti8catiOne5 in puncti« srib»lotuncli«, sparst per llilcum troncliz.

Lvecies. ^? ol/p o c> i >, m sronc^üinzpii!Näli5cl!8.- pinm'8 oblongi«, lriolcria-tis, obllisis/ ri>c!ice IcznüMÄtÄ.

l^lelcit per rntarn I^nrnpIM leptentricina.Hem prZecipne, in Ic>ci3 mulcolis, s^xo-l>3, rlipeülibu«, in.murorum rimig rni»nolorum, «cl trunco5 c^nercuum veNiltissi»innrum. ^c>ret.«te r^clice perenni.

I» pliÄlMücii« lervatur ra6ix.

I^Zcüx lon^a r^mo5.sslm3 , sseniculÄtZ,c^Iamum lcriptoi'mm crIllg, fuscZ, teeiax3t<^ue mult!3 silnüli« tenuissimi« nil^ri»cI<iti!)U8 prirci>t<>. r^ecen« extr,8 lciuaniizlun^iz, lelniibu5, licc>8, e lp^iclicea snscizH let>8 nißriz 6enle unlell^ , intn8 est«,vn viricielcens. liaclixin ollicinis abvig,Ä scpiZmuIi« H sll)ril,N8 cienuclr»tH, ramizvero Z6ln,c cli v^e5, n^bet extu- culoremprof'incie snl'cum, intu3 alourn; l^nn-rem primu ciulcem, luo^llrinZentem,lieincie Äln^r.'cZntem, na^ealiirn. R,e-)ici2nN!l rri^ices n'^nos«, clnrse A 5».pari« expertez.

<3»nc:et vil!NU5 refol venlibus ^ expecto-lanilbnz 6c leniter /;!v^um mov«nti'?u8.

iDrclinütur plernm^cle in Inlui'n contra »r>tnriticlem, lÄcliiliciern, r>u?mon:nn Zf»lectioneZ. I)c>li3 3^I<ju«telviciZe liorÄMuncia eiimici!» ve! intessra. lnfiilum ra-<^ici5 polvpc,6ii plane exliccal«? Z!»vum nc>n mnvet, lecl p^l^!5 viin liipti'.csm cxercere vil'"tur: cccUone ü^tc!'"

Gattung. Die Befruchtungen ; fast runden,auf der Scheibe des Zweiges zerstreutenPunkten.Art. Engelsuß mit gefiederten, inÄnerstückegespa!tcl,cn Zweigen; länglicktcn, bchnnhe säge-förmig eingesckuittenen, stumpfen Fiedeln;und schuppiger Wurzel.Er wäckst in ganz Europa, vorzuglich in demnördlichen Theil desselben^ auf moosigen, siei-«igen und felsigen Plätzen, in den Nissen allerverfallener Mauern, an den Stöcken sehr alterEichen. Er blüht im Commcr hindurch ; uudist ausdauernd.

In den Apotheken wird die Wurzel austc-haltcn.

Die Wurzel ist lang, in scbr viele Aesie ge«theilt, gegliedert, einer Sclrcibfedcr dick,rorbbraun, zähe, und mit vielen sehr feinenschivarzllchen Wmzelsasem versehen. Wennsie noch frisch ist, so wird sie von aussen mitlangen, feinen, trocknen, lasianien-braunenSchuppen und schwarzen Haaren oder Borstenganz dicht bedeckt; von innen ist sie geldlicbt-grün. Die Wurzel, wie sie in den Apothekenvorkommt, ist von den Schuppen und Wurzel-fasern ganz entblößt mit Acsien aber nochwohl versehen. Sie hat von aussen eine schwarz-braune, von innen eine weiße ^arbe; anfangseinen süßen, etwas zusammenziehenden, unddarauf einen bitterlichen eckelhaftcn Geschmack.Die holzigen, harten liüb geschmacklosen Wur-zeln sind als nnnütz zu verwerfen.

Sie besitzt auflösende, d:n Auswurf beförderndeund gelinde abfährende Arznenträftc.

Won verordnet sie meistens in einem Aufgüsse

nlde? das Glieder.-Reißen, die englische Krai'.t-

. heil, und bey verschiedenen Lungen-Zufällen.

Auf ein Pfund lockendes Wasser nimmt man

> gewöhnlich eine halbe oder auch gan,e lln^eWurzel. Der Aufguß der sehr getrocknetenSteinwurzel befördert kelnesweges den