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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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73c 3 plu I « (cZpltuia seu cÄpIta 'papaveriz) Di e S aam «nkapseln (Mohnhäupkcr,Mehn-

sunt mZßNlk-, sskpe ÄUlÄütii Mii^nilucü,niz Hi mulco majores, ßlooosl«, petiololon^o inmncll«, ßlZdlZ?, pileo lielliilo,czui ex lNAmatis relic^uiiZ lormatur, co-ionM«>, colori« fiiaminei, li perkectn.'nMalnrit.at.em »6eptZ3 fuerint, inlU3 ea,vi«, tZutummocio 3<1 lateiI per clilsepi.menta in plure» locuio» !on^ituc!ln»!ezliivisZ?, ö: lemiuikuz innumerÄuiüouLlm.pletse. (^oiü^Intur imm^tur»?, c^uZuciocultri culpilie lauci»!.«.' luccü.m l2cteun^lar^iuutur; juniores emm gilt veNilii«»re-, inerte« sunt H Zc^ u5i,m pillirmacen.ticum sperneucia?; liizbent lunc temporizcolorem ex albo viriclescentem, fere cc«.rulescentem, c^ui Z z?Rivers suntili ^I!)i-lio, czuotota capsuIZ cunlpersa eu, pen.clere vicletur. 8emina sunt miuimÄ,miliformiii, mox »Inicia vel ex 3I00 f>3.vci^entiÄ, mox ÜZva, oruua öc ni^re-scenti.-l; n^oentoclorem sexe nuüum, sZ»poiem nc»n in^ratum, iiulcem, oleosum,mucüü^inosum, fgrmÄceum.

ciipsuü'g obtinetur ,'n re,«.'oniou« /^liVinerio'ionZIlg succus couclensZluZ ßum>nioso . relinoiu5 , Opium vei I^ucia-num purum nictu«, cuiip^rumolei i>?tn?.rei Itcnie sc>!<8 e/sentil,!>5, secl priucipiumvoiZtüe u^rcoticüm coutinet, lriplicr nio -6a. I-' r« m u m : c^psulse immaturl« vul.neratie exsu6»nt iucci^m i?.ctelceutem,c>ui per noctem aeri expostti>5 son6escit,cLpi'.uVi« acinZeret, man« cultr^ 3brr<c!i-tur A coüi^itur. Hirc Opii speciez(Opium ^nebZicum, lgcr/mei Opii, ^e-ceri) optima eli 5tcn«e purilsimZ^ secinoltr»« re^inue5 uun 3ltl!,^ic, ciuic» )^,m»n ipliZ incon'2potenl!oriou3 ac clivitibuz

K

topfe) sind groß, oft von der Größe einerPomeranze, und auch «och viel größer, ku-gelförmig, mit einem langen Stiele versehen,glatt; obe« mit einem Hute, der von denUeberbleibseln der Na,be gebildet wird, wForm eiües Ste^^es gekrönt, wenn sie voll-kommen reif sind, von strohgelber Farbe; voninnen sind sie hohl, und nur an den Seitendurch Scheidewände in mehrere Fächer derLänge uach abgelhnlt, die mit unzähligenEaamen angefüllt sind. Man muß sie nochunreif einsammeln, wann sie nehmlich bcymVerwunden mit der Spitze eines Messet einenmilchichten Saft von sich geben; denn die jün-geren oder älteren sind unkräftig, und taugennicht zum Arzneugebrauche. Sie haben zudieser Zelt eine weißgrünlichle, bepnahe blau-lichte Farbe, die von dem feinen weißenStaube, mit welchem die ganze Saamenkapselbestreuet ist , herzukommen scheint. DieSaamen sind sehr klein, dem Hirse ähnlich,bald weiß oder wcißgelblicht, bald gelb, braun,oder schwärzlich; sie haben fast gar keinen Ge-ruch , und einen nichtnaügenehmen, sü-ßen, öhlichte», schleimigen, mehiichtcn Ge-schmack.Ans den Saamenkapseln erhält man in den Län-dern des mittägigen Asiens einen festen, schleimmigharzigen Saft, welchen man Opiumnennt, der wenig ätherisches Oehl und wesent-liches Salz, wohl aber ein flüchtiges narco-tisches Principium enthält, auf eine dreifacheArt. Erstens: man verwundet die nochunreifen Eaame,,kapseln, wo sie sodann einenmilchichre» Saft ausschwitzen, der, wenn erdie Nacht hindurch der freneu tust ausgesetztbleibt, verdicket, an den Mohnhäuptern an-klebt , des Morgens mit einem Messer abge?kratzt, und eingesammelt wied. Dieses ist diebeste und reinste Gattung des Opiums; mannMlit es thebal <ches- oder T hrä n< n-