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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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64
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z;>5lll,5 Falir. in mallüm tenliorem l'eoa»cec>m, remZnente tZmcn In me^itullis,l^lio^iilm olÄcIZri,!iquIc!i. non cciIZuIa-

ni3nle »tczue vix oleute. Oleum e l'ructi»du» immMuri?, vel j«>m ^utresceutibug-,üulüimma vi preli exprcssum, nec neiniplum bouum, li cüuliuz scrvZtur, rai^,ciclum evaclit öc turdielum, c^uoc! clcin6e5 mercüto^ibuz sr^uäulentiä alüz cumulei« e. z;. o!ec> lini^lÄoarum, pÄpave«r>3 vel plumb» iMillelAlnr, ut color limut^c l«s)or clenuo, i» uuxZm cnusumcutium,emeucletur. I» lnco natgli a6 priecaven-ckum rancorem noinruuHuam etiZm oleas»! m^rinu« aclmilcetur, c^ui propter Inita-.ni',^nem crenr3m c« fortem In iiinere lun-«,!um netere ne^mt, 5e6 cum e^ mixtuz'N2n?t, 2t(jue üi^orem sälinum ^rocln.5I1. VVelulter^tici cum litl,3r^vria «ut «1ii5pIum^ipl-iVpÄrÄiz cletc^itu!-, li, iullil!«tnlirzuure vini plobatario, oleum colarembiunum leu ni^resccntem incl^it ? »Iler^vew. cnmaclmilitz oleizlielero^eiiei^ vi»)ic>rmu3, cii^nolcilur excoußel«tiüne 5e>ilori, milliz p^rvis Zereis sub 2ßlt3ti«r!l:exurti» öe llZmmZ impura fcetein«. ^6>ve'nitur oleum olivgrum ex Itaüa, r>Il!^H-nii» A Oalül», atc^ne arl nsum meclicurn pu.?um, cu)u3 proorietates sur>r.i ex^>!>c?>Vi.mu8, eli^enclum, impuium vero, pro»luncletlavum, viriclelcen«, opacum, lur-biclum, oclori'3 alien!, mal! 5ive pilciin2c laooriZ ranciäl, Icri« rLjicieullum cti.

süßlichren, nicht unsngenehmen und fetten Gr.-schmack haben. Wenn es der Luft ausge-setzt wird, so darf es nicht vertrocknen; läßtman es in der Kälte , so muß es be» einerTemperatur von vierzig Grad Fahr, in einsdichtere talgähnliche Masse, übergehen, in derenMitte jedoch etwas klares, flüssiges, nicht ge-rinnbares Oehl zunsckblelben soll; und endlichmuß es mit einer hellen Flamme verbrennen <,ohne einen starken Rauch oder einen ÜbelnGeruch von sich zu geben. Alles Oehl, welchesvon unreifen, oder schon W- Fäulnis; überge-henden Zrnchteu, ober durch die stärkste Ge-'walt der Presse gewonnen, und auch selbstdas gnre Oehl, wenn es durch längere Zeit''aufbehalten-wird., wird ranzig und trübe;dieses ranjige Oehl suchen nun betrügerischeKauficute mit anderen Ochlen als z. B. Lein-öl)!, 3lüböhl, Mohnöhl, oder wohl gar mit.Bley zu verfälschen, damit sowohl die Farbeals auch der Geschmack, jedoch zum Nachtheilder Genießende», aufs neue verbessert werde.' In dem Vaterlande des Baumihls wird bis-' weilen'um dem Ranzigwerden desselben vorzu-beugen Meersatz,be!)gem5scht, das ^.ber wegendcnr häufigen unv starken Schütteln nicht zuBoten fällt, sondern mit ihm vermengt bleibt,und ci.'.en salzigen Geschmack verursachet. Dle,Verfälschung mit SÜberglätte oder anderenBle.': Präparaten entdeckt man, wenn dasOehl, nachdem zuvor etwas von der sogcnann-ten Weinprcb: hlnelngetröpfelt worden ist,eine braune, oder auch schwärzlichte. Farbe.an-nimmt; die andere Verfälschung, mit beyge-mischten fremd«Btig«n schlechteren Ochlen er-kennet man ans der später erfolgenden Verdi-ckung . aus den kleinen Luftbläschen, diewährend dem Schütteln entstehen, und ausdir unreinen stinkenden Flamme bepm Ver.^brennen. Das Olivenöl)! wird uns aus Ita-lien , Spanien und Frankreich zugeführt, undzum Acznepgebrauche ivird nur das reine,