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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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d. Nalva rolunäifoüa. ^osania«

Nüiv»l fulio rotuncio, ^lc»! l/lvellrizminor, IVlalva üore minore all)«, I>lal.VH ^iilzan3 vel vu!gilt>l7imÄ. 6al-li« , IVIauve a leni1le3 il)ncle5.^,nl;IiZ, IV! Ä 1! o v.

Ol 3 lli« X VI. IVlun^clelpIna. 0 r 6 c> VIII.k'olvllnclria.

(3e n nH. <üal/x duplex; ext^rlur triol^I»Iu5. ^.rilli plurimi, munol'^ermi.

äpeciez. ». Nalva c^ule erect» ner»daceu, kc»1Ü5 sef>temlabati3 acut!« , ,^e»cluncuÜ3 petioli^^ue piluli3.

b. IVl a! va c^ule prolirato, 5oIÜ8cnrclatc» - «rdiculaliZ obsolete: ^uinln,e>lobatis, peclunculiL fructileriä declinZtls«

^mbee plantöe ZnnnN in^eniuntur copioleper totam lere l^uroparn in cnlt>5 , ru-dermis, 26 viü5 6. Icpe«. Floren!eeltate.

In pliarm^cÜ5 servantur Höre 5 6c kolis.

l'olia malvt« s)'Iveliri5 lunt liete virilliZ,petiuli« püoliz inltructa, in c^uincjue velleidem I0003 acut<)5, lerracos lüvisa;üoreä loliorurn axillis alliclentes sor»m^ntur Ä pelalis ^nincnie uucorclZtiHcoloris'iute purpurei, co2rl>lescenti3gut alriidi, A niibent pec!uncuIo5 pilo-los, tenuez pollicem öl äimidiuin lon^o».

Hl'olia inalvM rotunclifoliZ? a lolii« pr«6>ceclenti3 lpeciei vix cliliinctg, li llAiirÄlnreniiormem mZ^is aruiculatam, H 1a»Kos <^illn^ueolitusc>5, parum incilo« ex-«ioiamul. il'io^gL lunt niinoles, ex

K. GZnst Pappel.

Pappel mit runden Blattern, kleine Pappel,Pappel mit weißlichten und kleinen Blumen,

Käsepappel, Fildpappel. Franz. iVlHuve «lc^^lll3ranää3« Engl. lVIl^llow.

16. Klasse. Eliibrudrige. 8. Ordnung.

Viclmänmge.Gattung. Der Kelch doppelt; der äussereorcpblatttig. Sehr viele einsaamige Saanien-häute.

Art« Z< Pappel mit aufrechtstehendem, kraut-artigem Stengel, spitzigen, siebenlappl-gen Blättern, und haarigen Frucht.-undBlattstielen.

o. Pappelmit barniederllegendem Sten-gel, herzförmig - zirkelrundcn in fünf fast un-merkliche Lappen getheilteu Blättern, undwenn die Früchte reif werden, mit abwärtsgeneigten Fruchtstielen.

B<pde sind jährige Gewächse. Man findet siehäufig bennahe durch ganz Europa auf ge-bauten und ungebauten Plätzen, an Wegen'«nb Zäune«:. Sle blühen im Sommer hin,durch.

In den Apotheken werben die Blüthen undBlätter aufbehalten.

Die Blätter der gemeinen Käsepappel sindangenehm grün, mit haarichten Stielen ver-sehen, und in fünf oder sieben spitzige, amRande sägeförmig gezähnte Lappen abgethcüt.Die Blüthen, welche zwischen den Achselnder Blätter sitzen, werden von fünf herzför«migen, hell purpurrothen, blauen oder weissenBlumenblättern gebildet, und haben dünne,anderthalb Daumen lange, haarige Stiele,

Die Blätter der rundblättrigen Malve sindvon den Blättern der vorhergehenden Art fastnicht unterschieden, wenn wir die nierenfär«mige, mehr abgerundete Gestalt, und die fünfstumpfen, wenig eingeschnittenen kappen der«