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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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19
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H.'nul cÄpl'ula subroNincli, ex 8avo zriseai>in m^ßuitumin'3, <^UÄ3 Ä c^uinc^ue v«1-vu!>8 cleliiscentiduz formatur, c^uarumni!»uli> per llilleplmentum renne, inem-brZn^ceum in cluoä luculo« clivicllrur,<nx,>rinn cniivi« lemen unicum cuntinet.Oleum leminum I^ini, oleum lininiclum, cniocl in noliris moüz «leIriigconnietiz lri^icle exprimitur, eli r^ellu.ciäum, colore ll^vo, oclore s^ecilicoin^rälo, s<^s>are inn^ni, nauleofo, luv-clulci !>r»?6itum. ^ kri^ore eN^m M2>i«re nun con^elZscit; lleri lioero exoo»ntum lenlim lenlimeme exliccelcit; tl^.A«t tlgmmZ lumante ce male olente,Ätc^ue igeile r3ncicium evacüt. öerveturloco lri^iclo in vitriZ öe^ec!c»uli5. Oleumlini turoi6um, oiolunlle luteum, sgoo»iiä Zcri«, vel liincicli re^ici^tur in a,rtelneclica.

8em»na llmulac oleum vrellum poili.<!ent vire» emullientez, relaxÄnleä, 2clubric3nte5.

Interne commen6lltur leminum cle»coctum 6e ole«m, cmucl a multi5 ^nti-soZ5mo6icnm Lmul cenletur, in nerina.temeli 3 corr)or!l)U5 alieni'5 vel ^crimo»nicl suH vel mecnanice ventriculum irri-tantibu5, in ßaNriticle nnenicl», icl elt2 vi vllali innu5Äuctil, in tuoi intelii-N2Ü5 3ut rennm i i6ammntione, e>:co-liätione, clvlenteria, miclu crnento,renum aut veüci« urinariZe cÄlculo ölin coli« pictonum oono cum essectu;contra tullim, r«uce6inem, riallionemnll'IcZm, peripneumoniZm cc pleuriti-clem minore vero cum lructu. I)uliZ le»m!»um in clecocto uncialemi« proinniselibrI, in emulüone ^räcnmZe cluee.

sientheils sind zehn Saamen zugleich in einereinzigen rundlichten, gelbgrauen Saamcnkap-sei eingeschlossen, welche die Grösse einer Erbsehat, und von fünf auseinander klaffendenKlappen gebildet wird, deren jede einzelnewieder von einer dünnen häutigen Scheide-wand in zwcy Fächer «bgetheilt wird, inderen jedem ein einzelnes Saamcnkorn enthaltten ist. Das Ochl der Leinsaamenkörner ,gewöhnlich nur Leinöhl, welches in unfern«blichen Oehlmühlen kalt ausgepreßt wird,ist durchsichtig, von gelber Farbe, hat eineneigenthümlichen unangenehmen Geruch, undeinen fetten, eckelhaften, etwas süßlichen Ge-schmack. Es gefrieret auch bey einer grösse-ren Kälte nicht; der frepen Luft ausgesetzttrocknet es nach und nach aus; es verbrennetmit einer stark rauchenden Übelrüchenden Flam-me, und wird leicht ranzig. Mau muß esan einem kühlen Orte in wohlverschlossencnGläsern aufbewahren. Das trübe, dunkel-gelbe, scharfschmeckeude, oder ranzige Leinöl)!ist in der Arzneykunst unbrauchbar.Dl? Saamen sowohl, als auch das ausge». preßte Oehl besitzen erweichende, erschlap-

pende und schlüpfrigmachende Arznenkräfte.Innerlich empfiehlt man die abgekochtenSaamen und das Leinöhl, welches vonvielen auch für ein lrampfsiillendes Mittel g<»halten wird, im Blutspeyen, wenn es vonfremden Körpern herkommt, die entwederdurch ihre Schärfe, oder auf eine mechani-sche Art den Magen reizen, in der sthenischenMagenentzündung, das ist von zu sehr erlM)»rer Lebenskraft, in Entzündung und Wundrei-bung der Gedärme und Nieren, in der Dy,senterie, im Blutharnen, bey Eteinbeschwtr^den in der Harnblase oder den Nieren, uud inder Mahlerkolik mit gutem Erfolge; widerden Husten, die Heiserkeit, Daimgicht, Lun«genentzündung und Seitenstechen aber mitwe.-nigerem Nutzen» Die Gabe der Saamen m

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