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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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152
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semiüi5 M3ti',rit?.tem,- «^ .ib- omüi-buzlorclil)U5 luliane roei^e mun6atI, Zc innmbra licc^lZ lervetur in ciliiz benecl^n.^5. Imi!» in IioN>3 cultl! nc^li^enci^eli Zck usum r,l^arm<iceuticum. I)eilil.^Hlinne «btinetur cilcriln nroinIticum^tc^lie relma, camr)!rurW n»n multum«blimilia.

t'oiliclet vires üiinulantez, resulvente5,2som2ticl>5, j)«lum vol^tilez.

(!ommei>clatllr sili«pr!m!« in alinmate mri»cu5n, uteri meclurrnce^, cnlaroli, »cl«umpel'oen^uz »rtuumpoktmercuriiullimlremores, 6c in ZIÜ8 ciu^m plurirni» exckebilitare venientiduz murdis. Or6i>natur vel in pulvere ^>er le ^ scru-z^ulc» »cl 6ri>cnmi>m U3(^ue,^el in elec-tul>rii form» cum melie »iiove ^rupoin eZckem ckoli. Decoctum par^tur exi-I^iciz unci» ckimiclia pro libri« uniu«col^tnrÄ. lÜticlrn inlusum srißiclum vi-nonim, sec<ua rackicis czugntitäte mZce-

^ ranclc» o^tentum, nonnunc^uam 2ps>ii.catur. ^xtractum ^ro^inatur 26icrupulum lemi5, integrum ; tincrura »6ckraclrmam climickiam vei inte^ram r^ro

NxterNe celeurgtur ckecoctum laturatum2ci iilvZnckas varia« cuti« pl2^38 impeti-^ine,plnr<l pilel'ertim, fceckat38. dsnKciturc^uoc^ue exraclice recenti in pÄltam lubti»!em concocta, ü: cum Kutvro iniullo re>. inixt» unHuentum Iiuic lco^c, inselvien«.

ranzigen, klebrigen, bald da,auf aber bitte-ren, scharfen, etwas würzhaften Gesclmack.Sie muß noch, bevor die Eaamen reif wer-den, ausgegraben, von allem Schmutz undUnrath durch Abwaschen wohl gereiniget, iwSchatten behutsam getrocknet, und in gut ver-schlossenen Kästen aufbewahret werden. DieAlantwurzel, welche bei) uns in Gärten ge-zogen wird, soll zum Arzencpgebrauchc nichtverwendet werden. Durch die Destillationgewinnt man von ihr ein aromatisches Oehl,und ein Harz, welches vom Campher wenigunterschieden ist.

Sie besitzt reitzende, auflösende, wurzhafte, wenigflüchtige Arzeneyträfte.

Man rühmt sie vorzüglich in der schleimigenEngbrüstigkeit, dcmweissen Flusse, der Bleich-sucht, nach den. Gebrauche des Quecksilbers,um das Zittern der Gliedmassen zu vertreiben,und in sehr vielen anderen Krankheiien, welchevon Schwache herkommen. Man gibt sieentweder für sich allein in Pulver von einemSkrupel bis zu einer ganzen Drachme, oderunter der Form einer Latwerge mit Honig ,auch mit einem auderen Eafte tu der nehm-lichcn Dosis. Der Absud wird bereitet, in-dem man auf ein Pfund durchgesichene Flüssig-keit eine halbe Unze von der Alantwurzel zunehmen pflegt. Auch ein kalter Aufguß mitWein, in welchem eine ähnliche Quantität derWurzel eingeweicht worden, wird bisweilenverordnet. Das Extrakt gibt man voneinem halben, bis zu einem ganzen Skrupel,und die Tinktur von einer halben, bis zueiner ganzen Drachme.

Aeusserlich wird der gesättigte Absud als einMittel angerühmt, um die verschiedenen Stellender Haut, welche mit Ausschlag, votzüglichmit der Krätze, verunreiniget sind, abzuwa-schen. Man kann auch ans der frischen Wur-zel, wenn sie i«, einem feinen Vre« tMAetocht,