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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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cominencii'nMr äck emencian^um ulce.rum ^li^rirnolorum 5n:torem minißan»llumuue ciolorern; Zeel ^>Zrnm )nvc,bunt,7iÄM m»1um iioc pertinHcillimnm etiama remeclii« siotentilllmiz omnem inecie»IZiu recul«r.

'lad. I.XXV.

.f^55x!nella alba, DietÄMnus (^ermZnw.nz.

Oall« , Dictam blanc, V'raxi..

nel I o, ^n^liz, ^VIi ite Di ttoni.Olallis X. DecanclriZ. Orckol. IVIonu-

(3enu«. (üalvx pentapnvIIliZ. ?6t3lac^uinqne, palula. Filament» pnnctis^3n6u!oli8 A^lpei-sI. l^apsulse c^uinc^ns,MÄl^ine introrlnni coälitse.

8s>ecie«. I^!ct3mnn5 5«lii8 ^inn»ti3,cZnIe limplici.

(>relcit in loci» asperi8, frniicol^, svlva»ticiä It^li«, (>IiZe A (lermaniZe; ut i>,I^rZnconia , l^nurin^ia, Hercvnill ,^ nlir i g. I^loret ^1^)« <3c ^liniu raslicer^crenni.

I^älNx occunit in Z)!i3rm5cü3.

iNvenilnr cZrnosa in mec^io nervosa, ckr^miz !^tel!>!i!)U5 inlirnct^. Roleit c!i»eili «ut polliciz crailitiem , cc>Iart>m»Ibum, s^orem Ärnarillirnum, lnb-^crem, recen8 cxlorern ^eeniiZrem,lnrtem, non inArawm. !^on inteßr.i?aclix, 5e6 p»r3 lolummoc!» externacoiticaÜZ ä me6nl!a li^nosa, re»cenli, iuerli atc^ue alba leparaw, informam cnnnulatZm convoluta, recen»coloris «alücle lutei, liccata vero albis«l^»tur in ulurn ^almaceuticum,

Mittel, um den Übeln Geruch brandiger'Ge-schwüre zu vertr eiben, und iluen Sc! merzenzu mildern; aber sie werden wenig Nutzensckazft::, denn dieses hartnäc! ige llebel wider-steht selbst den wirksamsten Arzenepen.

Fünf und sübenzigste Tafel.

Der weiße Diptam.

Der Specht, die Eschcnwurzel. Franz. victÄrn!)!l»nc, ^rZxinelle. E^i gl. VVliüe Oit-toni.

IQ. Klasse. Zehnmännige. i. OrdnungEinweibige.

Gattung. Der Kelch fünfblättrig. Fünf offeneBlumenblätter. D:< Staubfäden mit drüsich-ten Pnntten befttzr. Fünf' nach einwärrsam Rande zusammengewachsene Saamen-kapseln.

Art. Diptam mit gefiederten Blättern, undeinfachem Stengel.

Man findet ihn auf sicinichten Orten, in Gersiräuchen, Wäldern in Italien, Frankreichund Deutschland; als in Franken, Thüringen,im Harz und jn Oesterreich. Er blühetim May und Iunius, und ist ausdaurend.

Die Wurzel wird in den Apotheken aufbe-halten.

Sie ist fleischicht, in der Mitte fastricht, undmit sehr vielen Seitenzwcigen versehen. Sichat die Dicke eines Fingers oder eines Dau-mens , eine weisse Farbe; einen sehr bittern,etwas scharfen Geschmack, und, wenn sie nochfrisch ist, einen.eigenthümlichen, starken, nichturangenehmen Geruch. Zum pharmaceutischenGebrauch wird nicht die ganze Wurzel in denApotheken verwahret; sondern wir bedienen,uns nur des äusseren, rindig enTh e ils,nachdemzuvor der innere holzichte, frische unhweisse Kern, welcher kraftlos ist, hinwegZe?.