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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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Virginia, ?!oricl3 , ^ilinaica H insulis

I^ÄNHMlciz.

8olummo6« cortex occnrit in pliarmgciis^

<ü c> rtex ille, 3 nonnulü» co rtex I'' Ie«>

ttieri^, vel cort ex pernvianng

spu?!u5 csicMs, c!epQrt<ill>r »cl ns)8 in

lni/lliii'5 ^>c»iclerc)li5 plus minusve con»

vontti« «ic fere tubulali«, ^^noüelnit trium

Zut c^uZlnor poiiicnm lcmAitu^inem, <^'

liniuz 3lit cluarnm linearum ci^llitiem»

Veltiuntnr externe epiclermicie e cinerea

»It>a, sZe^illlniü rn^o53-, linei^ne tr?.nz.

ver5Z!iI) nnt^ta, «ul?!ns!e eti^n» lic!)«'»

nibnz ltinata, «H relerunt gi?i»tH iüa cn>

licuiZ culorem P3l!i6e l)runum,, interne

fsru^inenm, >,nt otizcure flizenrn, öc fr2^

menta i^Hüglia. (^urtex ponclerosu'!, öc

liissractu» « parlicnüz relinuliZ ss)Iencien5,

eiißatur aci lnnm meclicnm. I^.ibel sa-

porem ÄMelrnm, l'nöÄ^lirin^entem, H:

colnbnrit cnm oclore mol'clro «M ilmr^roe

/imili.

I^3u<intur in noc cortice viä cZIef^cle^z,robormiä öc Zntilonlcic3.

8tilsern8 s)rlrnu8 (^««rilln? u5um inH,ur»s>3 incinxit, cnmcnc!l»V!lcjne e<ime!I«t'elirilii^Zm, H cortic! pernvilinu ipli nonccciere virtute, «ec! ln5ce !Änc!ii)U5 non/^t!5 secir. ^pplic^lur nccliernc» tempo-le lrenüenlei in ventricuü cieoilitate, inäiarrl^cei'', clvsenteiiiz, H a lZxtt^te exc>r.tis lIiiLniniz nrucluviiz, 3 ^>r5!N3 c^uin-llecim acl cjrAclrn^Zm cümicii^m aut in-tez^rZm in pulvere. Ii'.fnnsi^lnr el>2Mcortn.2? c^Zc^riÜN nucia cümi^ia i» nnurevel ^ini libr^i una, H slimlltnr cocirieZ»lim p^ri cum frnctu. Hxtraclum in^üu.näcl3M loci« par^turn eunienclatu^ 2

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in-den Provinz«« Carolina, Mrginien, Flori-da, Jamaika und den Bahamischen Insel».

In den Apotheken wird nur die Rinde aufbe-wahret.

Diese Rinde, welche von einigen auch cortexKl eotlierla», oder unächte Ficbcrrindegenennet wird, kommt in kleinen schweren Stü-cken ^ welche bald mehr, bald weniger z:,samm-gerollt, und fast röhrenförmig sind, zu uns, siesind drey oder vier Zoll lang, und eine oderzwey Lünen dick. Ben aussen sind sie mit ei?uer aschfarb weissen Oberhaut bekleidet, diemeistens runzlicht, und mit Quersireifen verse-hen ist, oft sind sie aber auch mit Moos be-decket. Wird diese Oberhaut hinweggenom-men , so zeigen sie eine blas braune, inwendigaber eine rostfarbige^ oder dunkel braune Faobe, und im B.uche, ebene Flächen. Die schwe-ren Etuck «der Rinde, undjene,welche imBruchevon kleinen harzigen Theilchen glänzen, werdenals die beßten zum Arzneygebrauch ausgewäb-let. Sie haben einen bittern, etwas zusam-menziehenden Geschmack, und wenn sie ver-brennet werden, riechen si< nach Bisam oderAmbra»

Man rühmt diese Rmdc wegen ihrer erwärmen-den, stärkend«! und krampfsiillenden Arzney-kraft.

Stisser war der erste, welcher den Gebrauch derKaskarillrinde in Europa einführte; er empfahlsie «ls ein Mittel, welches das Fieber eben sogut, wie die peruvianische Fiebernnde, heile,es hat sich aber gezeigt, daß sie dieses Lobnicht verdiene. Heutzutag gicbt man sie ge-wöhnlich in Magenschwäche, bey Durchfällenund Rühren, und in Blutflüssen, die vonSchwäche herkommen zu fünfzehn Granen, ei-ner halben oder auch ganzen Drachme in Pul-ver. Man kann auch eine halbe Unze dieserRinde mit einem Pfunde Wasser oder Weinaufgiessen, und es dann löffelweis mit ebendiesem Nutzen eingeben. Auf gleiche Art wirb

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