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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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ninIiZe , lÜärintliiZe, ^ ustrise , Lone-rnise. klnret ^ulin öl ^u^ulio.I^aäix öl ex tr actum soiritnosum in of>

flLMlä s(,'l'V2Ntur.

R,»6ix rna^, crall«^ ru^nsa, ramosa,iinr23 leeve pulliciz cralucie emittenz.Haket colnrern externe brnnum ve! ßri-seum, interne 2lu>6nm; öl li secunäumlon^itliclincm äillee2tnr, resert canZIezP3!'vu5 20 il3vn3. 06or ^r2tU8 oallärni-cu3, öl in rZäice 6eco6t2, innlenumrec!c»!enz. 83s>«r 2b initia 2ram2ticu5 öl^nleiz, yoüea vero suU2c>i5, 2m2rie2N3öl calesaciens. tempore Iriem 2 1 i1-26 x p!en2 ell, lucco laöieo üaveseente,«ui mux in cnrpuä suiielum 2 se ipso«c>3ßu!,2tur. lvä6ix ten2x, fr2^>-2N3, 02-N2>ibu3 2uteciiÄ,!3 ll2vescentidu8 nnt^tae!lZ2tlir, öl in loco üeec> 2eri exnolitolervetur, ne rnucnre odäucatur, Lti2m,immerüone in spiritum vini terventemlnui nrWLäveri nulle, alurmatur.

Oauäet viridu3 Üimul2Ntidu8 , calesa-cientiduz , resolventibuz , 2Ntisevtici3 ,luclni'ileriz, öl (!inretiei5.

vetur r»äix pru cluü in pulvere a 5eru-pulo un« 26 6r2LNM2M llin>icl>2m; inin5ulu pro <^u2Ntit2te lioree uniu8 26 6r2cli»rn23 tre3 vel unciam 6imi6>2m; cluli«extr 2 eti ^r2nnrurn 6eeein. ^ nAe-1ic?2 olirn pro 2lexinN2rrn2eu ölremecliu »nt ip e sti len tiali üabe-dätur^, od vim suam MZ^nam 6i2v!iore-tiearn. V,2llix recen8 lermentäta öl 6ein-äe 6eN,ill2t3 , exlubet lpiritum in-l1amm2dilem, o6ori3 moscli2ti.

Kaäix lsepe 26 vr»licienä2M l2liv2M ina-Kieätnr; öl inl'usum saturatum externe»6 lomenta »ntilevticä applieatur.

Friaul, Kram, Karnthen, Oester reich,

Böhmen, und blühet im Julius und August.

In dm Apotheken halt man die Wurzel

und das spiriluöse Extrakt auf.Die Wurzel ist groß, dick, runzlig, inmehrere Aeste getheilt, welche Wurzelfa-sern von der Dicke eines Daumes treiben.Sie hat ausserlich eine braune oder dunkel-graue, innerlich ab.r eine weisse Farbe;wenn sie der Lange nach durchschnitten wird,so zeigen sich n ehrere kleine gelbe Kanäle.Ihr Geruch ist angenehm balsami'ch, undwenn sie gekochet wird, bisamarlig. IhrGeschmack ist im Anfange gezwürchaft undsüß, spater aber etwas scharf, bitter underhitzend. Zur Winterszeit ist sie volleines gelben milchigten Saftes, der sehrbald zu einem dichten Körper gerinnet. DieWurzel, welche scharf, zähe und mit oben-genannten gelben Kanälen bezeichnet ist,wird ausgewahlet, und an einem trocknenund lüftigen Qrte, damit sie nicht schimm-ligt weide, aufbewahret; welches man auchdadurch verhüten kann, w,nn sie in sieden-den Weingeist eingetauchet wird.Sie besitzet reizende, erwärmende, auflö-sende, fäulnißwidrige, schrreis - und harn-treibende Arznrykrafte.Man giebt dieWurzel in Pulver von einemSkrupel, bis zu einer halben Drachme;in einem Aufgusse von einem Pfunde, zudcey Drachmen, oder einer halben Unze;das Extrakt zu zehn Granen. Vor Al-ters hielt man die Angelike für ein Mit-tel wider Gift und die Pest, we-gen ihrer großen schweißtreibenden Kraft.Aus der frischen Wurzel, wird nach voraus-gegang/ner Gährung ein brennbarerSpiritus, welcher nach Bisam riechet,abgezogen-Man käuet auch die Wu'zel um den Spei-chelfluß zu vermehren, und der gesättigteAufguß wird ausser lich zu faultttßwidli»gen Bähungen verwendet.

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