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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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culatis. (?lan^ula inter extlmum par 5a-linrum partialiurn. (3ummi arabi-cum uisioinarum.

In ^raliia, ^,eAvpw, nrse5ertim ZeneZain-bia lulnm paternum bgbet.

k^armaeonnei orsepargnt luceum sruc-Mnm inloillatum, öl lervant <3ummi,ex 3rl)nre nrulieitum, aradieurn 6i5um.

Verum <3ummi arabicum rarillimein allioimg noliriz reneritur ; lecl ple-lumczus (3 ummi l"e n 6 ^ a l e n l"s, srnimola ZeneZal orc)manan3, in lacumantecliKi subllituitur, äl ex Atrien re-^ione tlumen Zene^al 26 no8 cleoar-tacur. Virtus in utruc^ue ea6em.

Onmmi iliuä purum in nnarmacaunliizlervatum, ex fiuliiz eoncreti» ^Ic»bc»li3,vel oblan^iz, vaiise ma^nitu6ini3, lilb-in6e nnciz iu^Iänäiz, luli6i3 , ücei3 ,i'ra^i!ibu3 , seminelluci6i5 cnnliat. rla-ber, calarem e eineren album, palüäeilavum vel ruselcentem, fraKuram lnlen-clentem; «äorem nullum; 5avc»rem fa>tuum mueila^innlum. ?sr5e5e in »qua,<^uam limviäam relinc^uit, lblvitur. ?ru-lia albieantia, vel llavelcentia, in aquaDenituz lulubilia, innänra eli^antur; im-f>slluoi6a, larciicla, rubella, vel niZre-tcentia re^iciantur.

3ucc:u8 sruKuum ^oacise aälirin^enFumul ac: ruboran3, ßumrni veru emolli-en8, 6emulcen3, aämoclum nutrien3 ,inlnistan3 äi aerimania3 invalven8. Imo lubi^enäa oleosa, relinola, öi aliapin^uia anuuu3 ; vel »6 consic!ien6a5 pi-Iula3 in nnarmacÜL czuam plurimuin »c!-nibetur.

Drüse unterschieden sind; und kugelförmi-gen gestielten Aehren. Die Drüse ist zwi-schen dem aussersten Paar der besondernBlatter- Sie girbt denarab isch en G u m-m i der Apotheken.

Sie ist in Arabien, Egypten und vorzüglichin Senegambien zu Hause.

In den Apotheken wird der Verdickte Saftder Irüchle, und das von dem Baume ge-gewonnene Gummi aufbewahret.

Sehr selten findet man das wahre arabi,sche Gummi beu uns; aber an dessenStatt haben wir meistens das GummiSenegal, welches aus der senegalischenFühlpflanze hervorquillt, und aus Afrika,von der Gegend des Flußes Senegal, zuuns gebracht wird. Die Eigenschaften sindin beyden Gummiarten die nemlichen.

Dieses, in den Apotheckeu aufbewahrte reineGummi, besteht aus zusammengeballten,rundlichten oder länglichlen Stücken vonverschiedener Größe, mitunter auch wieeine Baumnuß; sie sind fest, trocken, zer»reiblich und halbdurchsichlig. Sie habeneine weißlicht aschgraue, blaßgelbe, oderlöthlichtgclbe Farbe. Im Bruche sind sieglänzend. Ihr Geruch ist unmeetlich, derGeschmack aber fad und schleimig Siesind im lauen Waffer vollkommen auflösbar,und machen es nicht trübe. Die weißlichtenoder gelblichten, geruchlosen, gänzlich auftos-lichen Stücke, werden ausgewahlet, die un-durchsichtigen, schmutzige», roth-ichten, oderschwarzlichten aber werden verworfen.

Der Saft ist zusammenziehend, und star»kend ; das Gummi aber , erweichend ,faulemiloernd, und sehr nahrhaft- EsVerdicket die zu dünen Safte, und wickeltdie Scharfen ein. Zur Mischung der ob»ligten, harzigen, und anderer fetter Kör-per mit wäßrigen Flüssigkeiten, wie auchzur Verfertigung der Pillen, wird es hau-fig in den Apotheken verwendet.