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1 (1800) Continens semissem primum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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Externe, recsns planta in pallam can- Das frische Kraut wird, zu Arey gesiossen,

trita, utcataplazma äileutienz, an» als zertheilender, faulnißwidriger Umschlag

tilepticum aälnderi vnteli; e^uzque 6e- ausserlich verwendet, und ein gesättigter Ab-

cuiium saturatum 5amenta, bal- sud zu stärkenden Bähungen, und Bädetn.

neave rodoramiÄ.

I'ad. II.

^,rtemi5ia vontica. Lota/l/l?.

^. b 5intIiium rc> manum, italicum, iiar-tenle. (3aIÜ8, ^,bünt!ie inmains.^n^Ü3,?o nticlc Wc» r m v/c> u cl^r u eI^nman Wurmv/uoci.

(ü 1 alliz, c> r 6 u öc ^ enu 3 ut, anteceäentilpeoiei.

Zpecie8. ^,rtemi5a taliiz multiparti»tiz ludtu8 tumentc>li8; Üc>ribu5 lubrotun-6ix nutanül^uz; receptacula nuäo.

^mat loca üeciora, elevata^, api'ica I?u>rupN. In ^, uN, ri 2, ac ?anonia inleri-c>l'l sieq^uenter l-eperttur. lluret, autum-no; nianta uerennl3.

Olli Li nee tantum nerdam lervant.

? o 1 ia multipartita, lu!)tu8 tomentnta, ca-Iure ex cinereo viriäelcente pree^ita.0 6 ur nun in^rate ai-nmaticu3; lauurNcriz, aäl^rin^ens, amaruz.

(üuuclet virtu t e aällrin^ente, üimulante,roborante, solvente öi calelaciente.

HerdZs uncia lemi8 vel una insun6aturtervläe in lidra una ac^use vel vini, älliet vale claulc» per c^uaäi antem liuree incli^eKiuns. Iiciam vinum mecllca-tum eaclem cum c^uantitate l^erbee 6tvim per cli^eüwnsm paratur.

Zweyte Tafel.Der römische Wermuth.

Gartenwermutb. Franz. ^dlintne rnmaiue.Engl. ?onticlc Wormvvouä; Irue Ii.c>-man Worm^oo^.

Klasse, Ordnung und Gattung hater mit dem vorigen gemein.

Art. Beyfuß mit vielmahl getheilten, auf derUnterfiäche filzigen Blättern; fast rundenHangenden Blumen, und nakten Frucht-boden.

Er liebt trockne, erhabene von der Sonne be<beschienene Orte Europens. Häufig findetman ihn in Oest erreich, und dem un-tern Theile von Hungarn. Er ist ausdau-reud, und blühet im Herbsie.

In den Apotheken hält man das Krautallein.

Die Blätter sind vielmahl getheilt, untenfilzig und grünlicht aschfarb- Sie habeneinen angenehmen, aromatischen Geruch;und einen scharfen, zusammenziehenden ,bittern Geschmack.

Seine Arzneykrafte sind zusammenzie-hend , reizend, startend, auflösend und er-wärmend.

Eine halbe, oder auch ganze Unze, von die-sem Kraut wird mit einem Pfund sieden«den Wassers oder Weins aufgegossen, unddurch eine Viertelstunde zugedecket stehen ge-lassen. Man kann auch nach eben diesemVeihältniße einen Arznepwein durchDigtriren bereiten.