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Centuria 3 (1781)
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KZ

Vorbericht.

und urtheile dann. Man muß selbst Zeichner und Ma-ter seyN/ um nicht sein Urtheil zu übertreiben. Merkli-che Fehler zeige ich selbst ohne Rückhalt an. In dieserneuen Ausgabe thue ich diß mit^umex slpinuL. Wun-der/ daß der sirenge Recensent diese übersehen!

Mir isis gelungen, die Curcum» rown6a zur Blwthe zu bringen. Da nun derselben Geschlechts «Charaktervom Linne nicht richtig beschriebe»/ und durch das Zeichen5 angezeigt worden, daß er diese Pflanze nicht in naturagesehen; so habe ich mir Mühe gegeben/ sie so genau alsmöglich zu untersuchen/ und ihre Theile durch dieAbbil,düng deutlich zu machen.

Der billige Wunsch/ einer bloßen Auswahl der brauch,barsten Arzneygewächse/ wäre meiner eignen Neigung ge-mäß. Mir wäre diese Auswahl nach chymischen Grund<süzen theilS bekannt/theils hätte ich durch unfern verdienst,vollen Stadtarzt/ Hrn D. Mellin/ Anleitung genug hiezu.Allein ich bin zu einer möglichst vollständigen Sammlungder Arzneygewächse aufgefodert worden / und es findensich auch fast alle bisher abgebildete/ in einem oder dem an-der«/ der in der Vorrede zum ersten Bande angezeigtenneuern Pharmacopeen. Eigentlich sind im Vorberichtzum ersten Theile des Linneischen Pfian;ensystems diewichtigsten europäischen Pflanzen versprochen worden/ undunter diesen möchten doch wohl die Arzneygewächse denersten Rang verdienen.

Keine Mübe soll mir zu beschwerlich seyN/ dem Werkedie möglichste Brauchbarkeit zu gebe«/ und den Beyfall.des billigen Kenners zu verdienen.