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1 (1839) Einfache Mittel
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CAINCA

.«errieben, bis sie vermöge ihres fetten butterartigen Oeles zerflossenund so fein sind, dass auf der Zunge nichts Körniges mehr unterschie-

,den werden kann. Dann wird der feingepulverte Zucker allmälig zu-gesetzt, und mit dem Reiben oder Stossen so lange fortgefahren, bisdie Masse wieder ganz gleichartig ist, worauf dann zuletzt das Ge-würz, Vanille oder in deren Ermangelung peruvianischer Balsam zu-gemischt, der Teig in blecherne Formen getragen und durch Klopfenihm eine ganz gleiche, glatte Oberfläche ohne Blasen gegeben wird.Nach dem Erkalten sind die Tafeln leicht von den Formen zu trennen.Von mehreren Seiten ist in neuerer Zeit auf die Spuren von frei-werdender Elektricität bei der frisch bereiteten, noch in den Tafelnbefindlichen Chocolade aufmerksam gemacht worden, diese sind aberschon in früherer Zeit bemerkt. So heisst es in \Viegi,eb's Geschichteder Chemie (Ilter Th. S. 283):Als Papst in Riga in jetzigem Win-ter (1782) eine Portion Chocolade verfertigt hatte, und die erkaltetenTafeln so auf einander legte, dass immer die Seite, welche an derForin gelegen hatte, oben zu liegen kam, so bemerkte er, dass einigekleine abgesprungene Stückchen, welche oben drauf fielen, sich schnellin die Höhe richteten, und daraus vermuthete er eine elektrische Wir-kung. Als er darauf mit einigen Tafeln, welche noch in der Formwaren, ins Dunkle ging, sie dann herausnahm, und die Fläche, welcheden blechernen Boden berührt hatte, mit den Fingern berühren wollte,so konnte er aus mancher starken Tafel 20 bis SO starke elektrischeFunken ziehen.

Die sogenannte Gesundheitschocolade ist entweder aus dem zer-flossenen Kakao allein (Cacao tabulata), oder aus Kakao und Zuckerzu gleichen Theilen bereitet. Die Gerstenchocolade besteht aus glei-chen Theilen Kakao und präparirtem Gersteumehle.

** Cainca Die Wurzel. Caincawurzel.

Chiococca racemosa Linim.

Abbild. PI. med. Suppl. I.

Syst. sexual. Cl. V. Ord. 1. Pentandria Monogynia.

Ord. natural. Rubiaceae.

Dieser kleine Baum ist in dem wärmeren Amerika, den Antillen,besonders Jamaika, Florida, einheimisch, und hat einen aufrechten,geraden Stamm, lange zurückgebogene Aeste und eiförmig zugespitzte,ganzrandige, lederartige, oben glänzende, gegenüberstehende Blätter.Die Blütben weiss oder gelblich in enawändigen oder winkelständigenhängenden Trauben. Frucht eine trockne, 2saamige Steinfrucht, weissvon Farbe.

Von dieser Pflanze stammt die in ärztlichen Gebrauch gezogeneCaincawurzel; indessen mögen auch von andern Chiococcenarten dieWurzeln gesammelt werden, als von den von Marthjs angeführten