VORREDEZUR LATEINISCHEN PHARMAKOPOE.
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Jveinem Kunstverständigen sind die Schwierigkeiten fremd,welche bei Abfassung der Pharmakopoen sich entgegen-stellen. Damit diese Allen Genüge leisten, ist es nichthinreichend, nur die Anzahl und die Beschaffenheit so-wohl der einfachen als zubereiteten und zusammengesetz-ten Arzneimittel, mit welchen der gesetzlichen Verordnunggemäss die Officinen der Apotheker versehen seyn müs-sen, angezeigt zu haben, sondern man muss auch dafürsorgen, dass sie dem gegenwärtigen Zustande der Natur-wissenschaft und den Wünschen der Aerzte entsprechen'.Diesen Wünschen aber durchaus Genüge zu leisten,ist kaum thunlich, da die Anzahl der gerühmten Arznei-mittel übermässig gross ist, und nicht wenige derselben,obgleich sie seltener in den Gebrauch gezogen werden,wenn sie übergangen sind, doch das Verlangen andererAerzte erregen. Nicht weniger schwierig ist es, die Artder Zubereitung der Arzneimittel mit den Grundsätzen derWissenschaft und den Regeln der Kunst in Uebereinstim-mung zu bringen, so dass zugleich die durch die Erfah-