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Milium. Gold.
Wird in verschiedenen Gegenden entweder gediegen gesammelt,oder aus den Erzen geläutert.
Ein gelbes, dehnbares Metall, auf trocknem Wege mit demSauerstoffe keine Verbindungen eingehend, in Salpeter-Salzsäure,nicht in den übrigen Sauren auflöslich. Spec. Gew. ^ 19,3.Zum pharmaceutischen Gebrauche werde das hinlänglich reine Goldder hollandischen Dukaten angewendet.
(Siehe Seite 123.)
^alencww. Das Kraut. Ringelblumenkraut.(!uloullu!» otiioinilli« I^inn. Eine einjährige Pflanze des sud'
lichen Europas, bei uns in Garten angebaut.
Das blühende Kraut, mit abwechselnden länglichen, an derBasis verschmälerten, stengelumfassenden, stumpfen, etwas ge-zähnten, scharfen Blättern, mit zusammengesetzten Blumen, dieKelchblättchen gleich, die Blümchen von pomercmzengelber Farbe,mit Saamen, die nicht mit einer Saamenkrone versehen undsämmtlich einwärts gebogen sind < von starkem Gerüche. Vor derEntwickelung der Blumen einzusammeln.
(»lenänl» oWeinali« I/,«n. Die gemeine Ringelblume.I^in». kl. XIX. 8^n^ene«>2. Nrä.^2. l'ol/^.linlu üuoerilu».Hu8». l)I. X, t)>l>. Z. koi^inbite^ile.
Diese ihrer schönen Bäume wegen häusig angebaute Pflanze hat einenausrechten, ästigen, walzenrunden, etwas kantigen, zottigen, ungefähr fußho-hen Stengel. Die Blatter sind sitzend, etwas fleischig. Am Ende der Sten-gcluerzweigungen stehen die einzelnen, gestrahlten, großen, glänzend oran-gegelben Blüthenkopfe. Der Kelch ist vielblättrig. Die mittleren Blümchensind kurz und rührig, die am Rande stehenden geschweift.
Die ganze Pflanze riecht aromatisch, aber nicht sehr angenehm, und hateinen bittern, etwas scharfen Geschmack.
Uebcr das chemische Verhalten dieser Pflanze hat Sch rader (Verl.Jahrb. XX. S. 405.) einige Versuche, Geiger (l)i«5er<,!Nio riburnmo»',,-tieuolnln,^ 6« t^Iensuw «Moinali. Heidelberg 1818. und Berl. Jahrb.XX. S. 2! 4.) eine vollständige Analyse angestellt, und in 100 Th. der Blu-men gefunden: 1) eine durch Wagung nicht bestimmbare Menge ätherischen,den Geruch der Blumen besitzenden Oels; 2) eine gummige, stickstoffhaltige,mit Spuren von äpfels, und Phosphors. Kalk gemischte Materie 2,5; 3)eine eigenthümliche, schleimige oder vielmehr jtärkemehlartige, in siedendemWasser losliche, durch Jod nicht blau werdende Materie 1,25; 4) bittern,