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Xincum

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schlcsischen Zinkerzen ist «or einigen Jahren ein neues Metall von Herr-mann und Strom cyer gleichzeitig entdeckt worden, das Kadmium, wel-ches aus seinen Auflösungen ähnlich wie Arsenik niedergeschlagen wird.

Das Zink, Spiauter, hat eine glänzend weiße Farbe. Es schießt unterlangsamer Abkühlung in Gruppen von vierseitigen oder flachen sechsseitigenPrismen an. Es laßt sich kaum biegen, sondern zerspringt mit einem N'y-stallinischen Bruche. Reines Zink laßt sich bei der gewöhnlichen Temperaturder Luft zu dünnen Blechen ausschmieden, ohne in den Kanten zu bersten,wobei es bis ^ an Dichtigkeit zunimmt. Das im Handel gewöhnlich vor-kommende Zink ist nicht so geschmeidig, und bricht leicht bei der gewöhnlichenTemperatur der Luft; aber bei der Hitze von kochendem Wasser, und einigeGrade darüber bis zu -j- 150 °, laßt es sich schmieden, zu dünnen Schei-ben walzen, kann auch zu sehr feinem Drathe gezogen werden u. s. w., undman hat durch diese Dehnbarkeit in der erhöhten Temperatur das Zink zurecht wichtigen ökonomischen Bedürfnissen anwenden können. Bei ^- 205 °wird es wieder spröde, und es kann in einem bis zu diesem Grade erhitzteneisernen Mörser zu Pulver gestoßen werden. Bei -j> Z60 ° schmilzt es, undin der Weißglühhitze gerat!) es ins Kochen und destillirt in verschlossenenGefäßen über, aber in der Luft entzündet es sich und brennt mit einer blen-dend weißen Flamme, und einem dicken weißen Rauche. Das eigenthümlicheGewicht des geschmolzenen Zinks ist 6,862, und das des geschmiedeten sollbis auf 7,215 steigen. " Das Zink hat eine eigene Weichheit, indem es inden Feilen und an der Schneide der Meißel, womit es gearbeitet wird, sitzenbleibt, welches bei dem weit weicheren Blei nicht statt findet.

Das Zink hat bei einer höheren Temperatur eine starke Verwandtschaftzum Sauerstoffe, welche diejenigen der meisten ander» Metalle, di« auch durchdasselbe reducirt werden, überwiegt. In der gewöhnlichen Temperatur derLuft zersetzt es mcht das Wasser, wen» die Luft ausgeschlossen ist; aber wennZinkfeilspahne mit Wasser durchfeuchtet und sich selbst überlassen werden, sonimmt die Masse nach einiger Zeit eine dunkle Farbe an, schwillt auf, ent-wickelt Wassersioffgas mit sichtbarem Aufbrausen, und wird endlich in einhellgraues Oxyd verwandelt. Das Zink zersetzt in der Glübbitze Wc.ffer-dämpfe, wird mit Entwicklung von 32asscrsioffgas fast in allen Saurenaufgelöst, und schlagt fast alle geschmeidigen Metalle, Eisen und Nickel aus-genommen, aus ihren Auflösungen metallisch nieder. Won den ungeschmeidi-gen Metalle» wird Antimon, Tellur, Arsenik und Wismuth durch Zink re-ducirr und niedergeschlagen. Mehrere von den Metallen, die vom Zink nichtreducirt werden, fällt es als Oxyde, wahrend das Zink auf Kosten des Was-sers und der Luft reducirt wird, und das Zinkoxyd, als die stärkere Base,das vorher aufgelöste Oxyd niederschlägt.

Das Zink hat Z bekannte Oxydationsstufcn:

») Das Suboxyd wird an der Oberfläche des metallischen Zinks g'bii-det, wenn es lange der Luft ausgesetzt, oder wenn Zink lange in eincr et-was höheren Temperatur gehalten wird. Es ist schwarzgrau, so lan,;-,. 57