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1 (1828) Einfache Mittel
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Atarax calanuta

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^ 8t^r»x c»lanut». Storax.Der an der Lust erhärtete Saft von 8t7l»x oMmnali« I^lnn.,einem im mittägigen Europa wild wachsenden Baume.

Ein Harz in größeren und kleineren, etwas weichen, außerhalbundurchsichtigen, grauen, innerhalb kleinkörnigen, schimmerndenrothbraunen Massen von angenehmen Gerüche.

8t^r»x uMcinaii» Qinn. Aechter Storaxbllum.I^inn. Ol. X. vecanäria. 0r<l. 1. Nluno^j'nl».Hu»«. Ol. IX. Urcl. 1. Lüen»«e»e.

Dieser Baum ist von mittelmäßiger Größe, wichst in Meng« im Orient,in Aethiopien, Syrien, Iudaa, Arabien, auf mehreren Inseln des Archipela-gus, findet sich auch in Italien, Provence, Spanien.

Der Stamm ist aufrecht, 15—25 Fuß hoch, die Aeste stehen krönen-«rtig. Die gestielten Blatter stehen abwechselnd, sind eirund, ganzrcmdig,weich, von beiden Seiten behaart, besonders aber auf der untern Seiteweiß und filzig. Die weißen Blüthen stehen zu 3 —4 am Ende der Aestevereinigt, und haben ungefähr die Größe und Gestalt der Orangenblüthen.Der Kelch ist kurz, fast schalenförmig, die Krone mit 5 oder 6 schmalentiefen Lappen versehen.

Das durch Einschnitte aus der Rinde dieses Baumes ausfließende wohl-riechende Harz ist der Storax, wovon man s Sorten unterscheidet, die wirsnmmtlich aus der Levante über Marseille erhalten. Die beste Sorte ist diein Körnern (8toi2x in ^ram»), welche aus einzelnen oder leicht an einan-der Hangenden durchscheinenden, gelblichen oder gelbröthlichen, erbsengroßen,wachsweichen, zähen Körnern von dem angenehmsten Vanillegeruche bestehe»soll; sie kommt gar nicht mehr vor, und wurde vielleicht durch freiwilligesAuströpfeln aus dem Baume gesammelt. Die zweite Sorte ist der Storaxin Stücken (8tnr»x in M25«i»), aus hellbraunen oder röthlichen, wenigerdurchsichtigen, harzigen Stücken bestehend, die durch eine klebrige Masse ver-bunden sind. Auch diese Sorte kommt feiten vor; sie wird jetzt gewöhnlichin Blasen verschickt, ehemals war sie in Schilf oder Rohr eingepackt, wohersie den Name» Rohrstorax, 8tl,l!lX cÄamitu oder o^nnul.tt» führte. Auchdiese Sorte hatte einen angenehmen, dem Peru- und Mekkabalsam ähnlichenGeruch, einen gcwürzhaften balsamischen Geschmack und war an dem Lichteentzündlich. Die dritte Sorte, welche jetzt fast nur allein vorkommt, undzwar gewöhnlich unter dem Namen 8turux c-ilzmila, ist der gemeine Sto-rax (8tnrux vul^ll!'!!,, 8ol>l>8 »lurueinll). Sie ist von der vorigen gänzlichverschieden, und besteht aus sehr großen, leichten, zusammengepreßten, hell-braunen, rundgeformten oder ungestalteten Stücke», die im Aeußern unfernLoh- oder Torftuchen nicht unähnlich und leicht zerreiblich sind. Diese Sorteist offenbar ein künstliches Gemenge vielleicht aus Sägespänen und andernUneinigkeiten mit achtem Storax, oder, wie Andere meinen, aus dem Rück-